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Sevelda: RBI tilgt ganzes Staatskapital von 1,75 Mrd Euro

RBI-Chef Sevelda: Ukraine-Krise schadet uns, bringt aber keine existenzielle Risken.
RBI-Chef Sevelda: Ukraine-Krise schadet uns, bringt aber keine existenzielle Risken. ©APA
Auch Raiffeisen zahlt den Staat jetzt vorzeitig aus. Der Chef der Raiffeisen Bank International (RBI), Karl Sevelda, hat den Aktionären am Mittwoch mitgeteilt, dass der Aufsichts-Bescheid dafür seit heute früh da ist.

“Wir werden am 6. Juni den kompletten staatlichen Teil des Partizipationskapitals von 1,75 Mrd. Euro an die Republik Österreich zurückzahlen”, sagte Sevelda bei der Hauptversammlung.

Wegen der Ukraine-Krise hatte die Finanzmarktaufsicht eine Rückzahlung im März vorerst nicht erlaubt. Jetzt hat sie die Staatsgeldtilgung freigegeben.

“Die Krise in der Ukraine schadet unserer Bank wirtschaftlich, wenngleich sie uns nicht vor existenzielle Risken stellt”, sagte Sevelda. Für die ukrainische Bank Aval hatte die RBI Kaufangebote erhalten und geprüft, nach Eskalation der Krise wurde ein Verkauf vorerst auf Eis gelegt. Wegen der geopolitischen Entwicklung dort sei der Verkauf jetzt vom Tisch, sagte Sevelda heute.

(APA)

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