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Seuchengefahr in Mosambik

Nach der Flutkatastrophe in Mosambik befürchtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung von Cholera, Malaria und Ruhr.

Wegen verschmutzten Wassers und mangelhafter hygienischer Zustände sei in den Überschwemmungsgebieten mit Krankheiten und Epidemien zu rechnen, sagte am Dienstag ein WHO-Sprecher in Genf.

Mehrere Geberländer sagten unterdessen Hilfen in Höhe von umgerechnet 13,80 Mill. Euro (190 Mill. ATS) zu. Zur Koordinierung der Hilfsaktionen werde am Mittwoch der UN-Sondergesandte Ross Mountain in die Überschwemmungsgebiete reisen, kündigten die Vereinten Nationen nach Beratungen mit den Geberländern in Genf an. Die Deutsche Welthungerhilfe kündigte an, in die besonders betroffene Provinz Inhambane Nahrungsmittel und Notunterkünfte zu schicken.

WHO-Sprecher Gregory Hartl sagte, neben den unmittelbaren Folgen der hygienischen Umstände sei auch mit negativen Auswirkungen wegen ausfallender Impf-Aktionen zu rechnen. In den nächsten Wochen stünden zudem rund 3400 Frauen in den Überschwemmungsgebieten vor der Entbindung.

UN-Sprecherin Donato Kiniger sagte, die Rettungsbemühungen erfolgten in einem “Wettlauf gegen die Zeit”. Benötigt würden vor allem mehr Hubschrauber und Flugzeuge, um die vielen Menschen zu bergen, die vor den Fluten auf Bäume und Dächer flüchteten. Nach UN-Angaben ist das Leben von Hunderttausenden Menschen bedroht. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnte vor dem Ausbruch von Seuchen.

Nach Angaben der Regierung in Maputo sind etwa 800.000 Menschen von der schlimmsten Überschwemmung seit fast 50 Jahren betroffen. Insgesamt würden Hilfen in Höhe von umgerechnet 66,5 Mill. Euro (915 Mill. S) benötigt. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) kündigte an, Lebensmittelrationen für 300.000 Menschen in das Katastrophengebiet zu entsenden.

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