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Service für Botschaften aus dem Jenseits

Die Idee klingt makaber, passt aber womöglich ins Zeitalter der elektronischen Kommunikation. Nachrichten aus dem Jenseits können seit Dienstag in Großbritannien auf den Weg gebracht werden.

 Der Service “Club der letzten Botschaften” verschickt gegen Gebühr persönliche E-Mails von Menschen – allerdings erst nach deren Tod.

Zu Lebzeiten können die Verfasser die privaten Botschaften aber auch Testamente oder Details zu Versicherungsfragen verfassen und den neuen Service beauftragen, zu welchem exakten Zeitpunkt nach dem Ableben die Mails verschickt werden sollen.

Clubmitglieder können so bis zu 100 Botschaften in Auftrag geben. Auch der Anlass für eine Nachricht aus dem Jenseits, etwa die Geburt eines Kindes, kann vom Verfasser zuvor festgelegt werden. Per elektronischer Post können dann der letzte Liebesbrief, Anweisungen für Hinterbliebene oder Informationen über finanzielle Fragen verschickt werden. Auch Fotos, Videos oder andere Dokumente können an die Botschaft angehängt werden.

Die Organisatoren halten ihren Service nicht für makaber. “Niemand denkt gerne über sein Ableben nach, aber es ist besser, gut vorbereitet zu sein, so dass die Hinterbliebenen weniger Stress haben”, sagte der Gründer des Clubs, Geoff Reiss. Zu den ersten Mitgliedern gehört der 63-jährige Simon Gilligan aus der Grafschaft Cambridgeshire. “Ich fände es schön, wenn meine Lieben Botschaften von mir erhielten, wenn ich nicht mehr da bin”, sagte er. “Die Botschaften sind persönlich und die meisten von ihnen humorvoll.”

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