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Serienmörder in Texas hingerichtet

In Texas ist am Dienstag der zwölffache Mörder Chavez hingerichtet worden. Wie eine Justizsprecherin mitteilte, starb Chavez um 18.18 Uhr (Ortszeit) durch Giftinjektion.

Der 34-jährige Hispanier galt als einer der brutalsten Verbrecher in der Geschichte von Texas. Von März bis Juli 1995 ermordete Chavez im Raum Dallas nach Polizeiangaben mindestens zwölf Menschen, manche davon wahllos auf der Straße.

Der von den US-Medien „Thrill Killer“ (etwa: Mörder aus Leidenschaft) genannte Texaner wurde für den Mord an Jose Morales zum Tode verurteilt. Chavez hatte den 39-Jährigen im Juli 1995 in einer Telefonzelle in Nordwest-Dallas erschossen und seine Geldbörse geraubt. „Töten bereitete Chavez großes Vergnügen“, sagte der damalige Staatsanwalt Greg Davis der Zeitung „Dallas Morning News“. Chavez schoss den meisten seiner Opfer ins Gesicht. Als im Mordprozess sein Todesurteil verlesen wurde, grinste er.

Chavez war schon einmal 1985 wegen Mordes zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, aber bereits Anfang 1994 begnadigt und freigelassen worden. Knapp ein Jahr später begann er wieder zu töten. Seine Exekution am Dienstag war bereits die dreizehnte Hinrichtung in Texas seit Jahresbeginn und die 302. seit Wiedereinführung der Todesstrafe in diesem US-Bundesstaat. Bis Anfang August sind in Huntsville dreizehn weitere Hinrichtungen vorgesehen.

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