Serbien schlägt Jeremic als UNO-Generalsekretär vor

Die serbische Regierung hat den früheren Außenminister und Präsidenten der UNO-Vollversammlung, Vuk Jeremic, für den Posten des UNO-Generalsekretärs vorgeschlagen. Die Entscheidung kam überraschend, da Belgrad Jeremic zuvor keine Unterstützung zusagte. Besonders kritisch zeigte sich Präsident Tomislav Nikolic.


Jeremic (40) war zwischen 2007 und Mitte 2012 Außenminister Serbiens, danach übernahm er das einjährige Amt des Vorsitzenden der UNO-Vollversammlung. Als Serbiens Chefdiplomat hatte der Funktionär der damals regierenden Demokratischen Partei (DS) durch undiplomatische Aussagen immer wieder für Wirbel und Verstimmungen vor allem in den Beziehungen zu Kroatien gesorgt. Zuletzt hieß es in Belgrader Medien, dass sich Russland besonders stark für die Kandidatur von Jeremic eingesetzt habe.

Bei den Vereinten Nationen in New York begann indes am Dienstag das Auswahlverfahren zur Nominierung des nächsten UNO-Generalsekretärs. Acht Kandidaten, Jeremic wäre der neunte, bewerben sich um die Nachfolge von Ban Ki-moon, der zum Jahresende ausscheidet. Die Kandidaten werden sich bis Donnerstag der aus den 193 Mitgliedstaaten bestehenden UN-Vollversammlung vorstellen.

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