Separatisten verhängten Kriegsrecht im ostukrainischen Donezk

Auch eine Ausgangssperre wurde verhängt.
Auch eine Ausgangssperre wurde verhängt. ©AP
Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben angesichts immer härterer Gefechte das Kriegsrecht in einigen Teilen der Großstadt Donezk verhängt. Wegen der wachsenden Gefahr für die Bevölkerung sei dies notwendig, teilte der selbst ernannte Verteidigungsminister der nicht anerkannten "Volksrepublik" Donezk, Igor Strelkow (Girkin), am Mittwoch mit.

In besonders umkämpften Stadtbezirken gilt zudem eine Ausgangssperre von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Die prorussischen Kräfte berichteten außerdem von einer Offensive gegen die Regierungstruppen. In der Konfliktregion würden besonders Stellungen von Soldaten nahe der Grenze zu Russland unter Beschuss genommen, hieß es. Zudem teilten die prorussischen Kräfte mit, erneut zwei Kampfjets der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen zu haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht.

Regierungstruppen eingekesselt?

Die ukrainische Nationalgarde sowie der nationale Sicherheitsrat bestätigten die Angriffe nahe der bewohnten Ortschaften Marinowka und Tarany in der Bergarbeiterregion des Gebietes Donezk. Die Separatisten betonten, dass die Regierungstruppen eingekesselt seien und die Wahl hätten, sich zu ergeben oder nach Russland zu fliehen.

(APA)

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