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Senatsausschuss für Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff

Es wird eng für Rousseff
Es wird eng für Rousseff
Ein Sonderausschuss des brasilianischen Senats hat sich am Freitag für die Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Staatspräsidentin Dilma Rousseff ausgesprochen. 15 Ausschussmitglieder stimmten für die Eröffnung des Verfahrens, fünf Mitglieder waren dagegen. Die Entscheidung ist nicht bindend, nun muss der Senat in seiner Gesamtheit am Mittwoch über Rousseffs Schicksal abstimmen.


Der Berichterstatter des Senats für Amtsenthebungsverfahren hatte am Mittwoch einen Bericht vorgelegt, in dem er die Eröffnung des Verfahrens gegen Rousseff empfahl. In der kommenden Woche müssen die 81 Senatoren mit einfacher Mehrheit darüber entscheiden. Das Abgeordnetenhaus hatte sich bereits im April für ein Amtsenthebungsverfahren ausgesprochen.

Falls nun auch die Senatoren dafür stimmen, muss Rousseff ihr Amt für die Dauer des Verfahrens an Vizepräsident Michel Temer abgeben. Am Ende des Verfahrens muss der Senat mit zwei Dritteln für Rousseffs endgültige Amtsenthebung stimmen, sonst kehrt sie in ihr Amt zurück.

Der brasilianischen Staatschefin wird Korruption zur Last gelegt. Sie soll zudem Haushaltszahlen geschönt haben, um vor der Präsidentschaftswahl 2014 ihre Chancen zu verbessern. Die Politikerin der gemäßigt linken Arbeiterpartei (PT) sieht sich selbst als Opfer einer “Verschwörung” und wirft ihren Gegnern einen “Putsch” vor.

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