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Selbst geplantes Traumhaus

©VMH/ Bernd Hofmeister
Der größte Wunsch an das neue Eigenheim sei viel Platz für gemeinsame Essen, Familienfeiern und die Wochenendeübernachtungen der Kinder gewesen.
Der Grundriss des Hauses
Bilder des Einfamilienhauses

Mit dem großzügig gestalteten Esszimmer und der offen konzipierten Küche, die viel Platz für familiäres Beisammensein bieten, ist der Wunsch von Familie Zingg wahr geworden. Das 195 m² große Massivhaus steht auf einem 621 m² großen Hanggrundstück, von dem man inklusive herrlicher Seesicht bei klarem Wetter bis nach Meersburg blicken könne.

Eine Besonderheit des Hauses sei, dass ohne Verwendung von Dämmmaterialien gebaut wurde. Statt dessen besteht das Außenmauerwerk aus 40 Zentimeter starken gebrannten Protonziegeln. Die Mittelwände bestehen aus gebrannten Ziegeln in verschiedenen Stärken. “Es gibt weder Styropor noch Kunststoff als Isolation. Innen und außen ist es mit atmungsaktivem Mineralputz verputzt. Unser Haus soll atmen können”, meint Monika Zingg. Die Zentralheizung besteht aus einer Wärmepumpe mit Erdsonden. Eine Solaranlage auf dem Dach sorgt für die Warmwasseraufbereitung.

Die Familie ließ mit Weitsicht bauen: So ist das gesamte Haus behindertengerecht geplant. Stromleitungen zur Installation von Treppenliften seien schon installiert, damit später mühsames Treppensteigen vermieden werden könne. Das gesamte Erdgeschoss ist schwellenlos und barrierefrei. Auch die Duschen wurden ebenerdig gefliest. Überall im Haus sind großzügige Fensterfronten, die über Eck gebaut sind. “Von der Küche, dem Esszimmer und unserem Schlafzimmer aus kann man auf den Bodensee blicken”, erzählt Monika Zingg.

Bioenergetische Abschirmung

Da sich in der Nähe ein Handymasten und der Flughafen St. Gallen-Altenrhein befinden, seien alle Fenstergläser außen silberbeschichtet. Gegen Funk und Radar soll auch die bioenergetische Abschirmung des Hauses helfen. “Dazu wurden in jede Betondeckegeerdete Kupferkabel verlegt”, erklärt Ernst Zingg.

Ein Schmuckstück des Hauses findet sich im Keller: Ernst Zingg gestaltete einen Weinkeller, der zum Verweilen einlädt. “Die Wand besteht aus Quarzit. Über den Naturboden habe ich unbehandeltes Lärchenholz verlegt”, erzählt der Hausherr. Auch die Weinregale aus unbehandeltem Fichtenholz wurden von ihm gebaut. Da er eine Beschattungstechnikfirma betreibt, kümmerte sich Ernst Zingg um sämtliche Beschattungen wie die Jalousien, Vorhänge und Sonnenmarkisen.

Wenn die Kinder zu Besuch kämen, sei die Küche und das Esszimmer für die sechsköpfige Familie ein beliebter Treffpunkt. Teile der Küchenfront bestehen aus Max-Platten in Hochglanzweiß. „Die Holzelemente und der Küchentisch sind aus Kirschholz“, erklärt Monika Zingg. Alle Möbel inklusive Küche seien vom Tischler gefertigt worden. “Die Böden im Erd- und Untergeschoss sind aus polierten Granitplatten. Im Obergeschoss wurde Bucheparkett verlegt”, zählt Ernst Zingg auf. Alle Türen sind raumhoch und schließen flächenbündig ab.

Auch der Garten wurde ganz nach den Wünschen der Zinggs verwirklicht. Im Sommer bietet ein sieben Meter langes Wasserbecken auf der Terrasse angenehme Erfrischung. Drei Terrassen können je nach Tages- und Jahreszeit genutzt werden. Bei schlechter Witterung bietet eine Glasüberdachung Schutz. Über ihr neues Heim seien sie sehr glücklich. “Wir fühlen uns sehr wohl und genießen es in vollen Zügen.”

AUF EINEN BLICK

Einfamilienhaus
Familie Zingg
CH-9404 Rorschacherberg

Wohnfläche: 195 m²

Grundstück: 621 m²

Architektur: selbst gestaltet

Generalunternehmer: Müller Bau GmbH & Co KG Badstraße 23, 6844 Altach

Planung: eine Woche

Bauzeit: Juli 2008 bis April 2009

Energie: Wärmepumpe mit Erdsonde, Solaranlage für Warmwasser, Photovoltaikanlage vorbereitet

Konstruktion: Massivbauweise

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