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Sektenmitglied wegen Nichtbefolgung der Riten getötet

Die japanische Polizei hat am Montag die Räume einer Sekte gestürmt, in der ein Mitglied wegen Nichtbefolgung der Riten getötet worden sein soll. An der Aktion waren nach Angaben der Polizei mehr als 400 Spezialkräfte beteiligt. Sie durchsuchten das Anwesen der Kigankai-Sekte in der zentraljapanischen Gebirgsstadt Nagano.

Die hauptsächlich aus Frauen bestehende Gemeinschaft soll strenge religiöse Vorschriften haben – und offenbar auch einen gesunden Geschäftssinn: Sie verkauft beispielsweise “gereinigtes” Bergwasser, das alle Krankheiten heilen soll.

Die Polizeiaktion erfolgte nach dem Tod einer 63-jährigen Frau im vergangenen Monat. Die Besitzerin eines Sushi-Restaurants soll von zehn anderen Sektenmitgliedern zu Tode geprügelt worden sein, weil sie die Kigankai-Riten nicht befolgt habe. Der Verdacht eines Verbrechens kam auf, weil an der Leiche unzählige Wunden entdeckt wurden. Die Sekte wurde 1970 gegründet, sie zählt etwa 400 Mitglieder.

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