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Seit 30 Jahren der Funken mit der schönsten Aussicht

©Christof Egle
Fraxner Zunft feiert Jubiläumsfunken
Jubiläumsfunken Fraxern

Fraxern. 1989 hatten die Fraxner die Funkenzunft noch für verrückt erklärt. Ein Funken am „Hohen Büchel“ wäre schlicht undurchführbar, zu windanfällig sei der ausgewählte Standort. Dies trifft zwar durchaus zu, aber rein auf die Aussicht bezogen, bietet der Platz einen traumhaften Ausblick auf nahezu das gesamte Rheintal. Bei passenden Wetterverhältnissen wie am vergangen Samstag erblickt man unzählige weitere Funkenfeuer, diesseits und jenseits des Rheins. Zusätzlicher Vorteil: Im Laufes des Abends kommt man in Genuss gleich mehrerer Feuerwerke.

Was bleibt am Funkenplatz ist der beschwerliche Aufbau seitens der 22 Mann starken Zunft. Obmann Andreas Lins und sein Team müssen erst alles mühsam zum Hohen Büchel schaffen, bevor der eigentliche Funkenbau beginnen kann. Dies gilt dann auch für die Besucher am Abend, für die war aber ein extra Buszubringen eingerichtet worden. Bestaunt wurde das fertige prachtvolle Funkenwerk mit exakt 12 Metern Höhe – trotz Jubiläum um drei Meter niedriger als gewohnt. Die drei Meter Holz wurden den Kollegen aus Lustenau für ihren Rekordfunken gespendet.

Nach einigen wohlklingenden Stücken der Bürgermusik Fraxern unter der Leitung von Kapellmeister Wolfgang Jäger, machten sich die Zunftmitglieder ans Anzünden. Das Werk war sichtlich gelungen, brannte es doch binnen kürzester Zeit lichterloh, Hexe Frieda wurde es auf dem höchsten Punkt recht schnell sehr heiß, ehe sie sich mit einem lauten Knall verabschiedete. Für die zahlreichen Besucher, unter ihnen auch Bürgermeister Steve Mayr, aber kein Grund fürs Heimgehen. Bei Bier und Glühwein wurde auf das Jubiläum angestoßen dazu genoss man sichtlich das begleitende Feuerwerk, duftende Funkaküachle, würziges Raclette Brot und saftige Hamburger und Würste. CEG

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