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Sein Traum vom Fliegen

©VN/ Philipp Steurer
Matthias Schmidle hebt gern ab. Als jüngster Segelfluglehrer lässt er den Boden Vorarlbergs oft unter sich.

Segeln. Dass seine Schüler in den meisten Fällen um einiges älter sind als er, stört ihn nicht. „Der Traum meiner Schüler ist das Fliegen. Es ist schön, sie dabei begleiten zu können“, sagt Matthias Schmidle. Seinen Traum des Fliegens hat er sich früh verwirklicht. Mit 17 Jahren begann er den Segelschein, mit 22 Jahren ist er der jüngste Segelfluglehrer des Landes. Dazwischen: Hunderte Starts und Landungen. Und unzählige Stunden in der Luft. Kindheitstraum erfüllt „Mit 17 habe ich mir einfach einen Kindheitstraum erfüllt. Ich war vom Fliegen einfach fasziniert“, erzählt der Feldkircher. Woher diese Faszination kam, kann er rückblickend nicht mehr sagen. In seiner Familie ist er der erste passionierte Flieger. „Vorarlberg bietet ein traumhaftes Panorama. Man hat schon ein Privileg, die Perspektiven aus der Luft sind nicht alltäglich“, schwärmt er. Seit einem Monat ist Schmidle zertifizierter Segelfluglehrer. „Ich habe die intensive zweiwöchige Ausbildung in Wien absolviert. Neben dem Fliegen gibt es theoretische und praktische Prüfungen“, erklärt er. Die Tests bestand er und kann sein Wissen nun an seine Schüler weitergeben. Dass Petrus nun endlich wieder zur Besinnung kommt, freut auch die Segelflieger. Schließlich waren die Bedingungen in den letzten Wochen denkbar schlecht. Dafür fand Schmidle mehr Zeit für sein Studium: Jus an der Universität St. Gallen, mittlerweile im vierten Semester. Immer am Flugplatz Seine berufliche Zukunft lässt er offen. Das Fliegen wird ihm aber jedenfalls als Hobby erhalten bleiben. Er schätzt die Stunden in der Luft als Ausgleich zum Studium. Sooft es die Ausbildung zulässt, trifft man Schmidle deshalb auf dem Flugplatz in Hohenems: „Wann immer möglich, bin ich am Flugplatz. Ich schätze die Gemeinschaft und die kollegiale Atmosphäre hier.“ Neben seiner Tätigkeit als Fluglehrer ist der 22-Jährige, der mittlerweile auch den Motorfliegerschein besitzt, auch Schlepppilot. So gibt er den Segelflugkollegen den richtigen Schwung, damit diese erst abheben können. Für weitere Aktivitäten bleibt dem Feldkircher daher keine Zeit. Schließlich will ihn seine Freundin ja auch noch ab und zu in die Arme schließen. Da bleibt nicht mehr Freizeit übrig: „Mit Studium, Fliegen und Freundin ist das abgedeckt.“ Wie oft der Student schon abgehoben ist, hat er nicht gezählt. Überdrüssig wird er des Fliegens trotzdem nicht: „Das verliert nie seinen Reiz. Jede Art hat Attraktivität, ob ich alleine oder als Fluglehrer unterwegs bin.“ Ein bestimmter Ort reizt den 22-Jährigen aber ganz besonders: Segelfliegen in Namibia. Irgendwann will er sich auch diesen Traum noch verwirklichen. „Dort gibt es einfach super Flugbedingungen. Etwa die Thermik. Das ist ein Segelflugparadies“, erzählt er begeistert.

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