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Sehenswert: „Chaos im Bestattungshaus“

Bestatter Gerd Speckle steckt in finanziellen Schwierigkeiten.
Bestatter Gerd Speckle steckt in finanziellen Schwierigkeiten. ©str
Die Theatergruppe Bartholomäberg feierte mit einer amüsanter Komödie Premiere

Eine rasante und äußerst lustige Komödie rund um das Thema Bestattung gab es am vergangenen Samstag Abend von der Theatergruppe Bartholomäberg, als sie die Premiere „Chaos im Bestattungshaus“ einem begeisterten Publikum präsentierte. Einmal mehr hatte es Regisseurin Andrea Bitschnau geschafft „ihre“ Schauspieler auf den Punkt vorzubereiten, sodass sowohl Mimik, Gestik wie auch der Text perfekt für die Premierenfeier einstudiert waren. Und trotzdem präsentierte sich das Ensemble mit einer Leichtigkeit und einem pointierten Witz, die ihresgleichen sucht. Und dies alle in der Montafoner Mundart. Noch dazu waren das Thema und der Ort des Geschehens keineswegs für eine Komödie geschaffen.

Leichtigkeit

Das Bestattungshaus von Gerd Speckle steckt nämlich in finanziellen Schwierigkeiten. Und der Gerichtsvollzieher schaut während des Stücks doch ein um das andere mal vorbei, um die Schulden einzutreiben. Da kommt der Todesfall von dem reichen Fischfabrikanten Udo Kurz gerade recht. Denn die Witwe bestellt zunächst ein schönes, praktisch unvergessliches Begräbnis für ihren geliebten Gatten. Doch immer mehr entpuppt sich der geliebte Gatte als eigentlich nicht so sehr geliebt, nicht zuletzt dann, als die trauernde Witwe von etlichen Nebenbuhlerinnen hört, die die eine oder andere Besonderheit aufweisen. Doch Gerd Speckle versucht zu beruhigen, und plötzlich erhält er von einer ganz unerwarteten Seite ein sehr unmoralisches Angebot.

Chaos pur

Um seine finanzielle Situation endlich in den Griff zu bekommen, willigt er ein. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf. Nicht nur zwei oder drei Schauspieler waren an diesem Abend in Höchstform, einfach das gesamte Team der Theatergruppe Bartholomäberg präsentierte sich dem Premierenpublikum großartig. Jedem einzelnen schien seine Rolle auf den Leib geschneidert, sodass eine rundum ansprechende Inszenierung entstanden war. Und auch die Handlung war trotz heiklem Thema lustig aufgearbeitet und das Publikum konnte bei vielen Szenen herzhalft lachen, sodass in den rund zwei Stunden nicht eine Minute Langeweile aufkam.

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