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Sechs junge Vorarlberger gehen auf olympische Medaillenjagd

1059 Atheleten aus 70 Länder, davon 81 Teilnehmer aus Österreich
1059 Atheleten aus 70 Länder, davon 81 Teilnehmer aus Österreich ©VN-Grafik
Das Olympia-Jahr 2012 wird heute mit den Jugend-Winterspielen in Innsbruck eröffnet - dazu wird vielleicht auch die kanadische Eishockey - Legende Sidney Patrick Crosby ein Stelldichein geben. Mit von der Partie sind jedenfalls sechs junge Vorarlberger.
Die Vorarlberger Teilnehmer

Zum dritten Mal nach 1964 und 1976 trifft sich die Olympische Familie in Innsbruck. Ab heute finden in der Tiroler Landeshauptstadt und Umgebung die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele statt. An neun Tagen werden sich 1059 Athlet(inn)en zwischen 14 und 18 Jahren in 15 Sportarten bzw. 63 Bewerben im sportlichen Wettstreit messen.

Auftaktgegner Finnland

Wenn heute im Rahmen der Eröffnungsfeier (ab 18.30 Uhr/live auf ORF Sport plus) die Entzündung des olympischen Feuers im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Skisprungstadion am Bergisel erfolgt, hat zumindest ein Teil der insgesamt sechs Vorarlberger YOG-Teilnehmer bereits ihren ersten Einsatz hinter sich. Im Eröffnungsspiel des olympischen Eishockey-Turniers trifft das ÖEHV-Burschenteam ab 10.15 Uhr auf die Auswahl von Finnland. Im 17-köpfigen rot-weiß-roten Aufgebot stehen mit Goalie Stefan Müller, Verteidiger Mathias Hagen und Stürmer Dominic Zwerger (alle 15 Jahre) insgesamt drei Vorarlberger. Müller spielt aktuell bei den Pikes EHC Oberthurgau in der Schweiz, Hagen und Zwerger stehen im Novizen-Kader des SC Rheintal.
Das ÖEHV-Team trifft im Olympiastadion Innsbruck in einer Fünfergruppe auf vier Giganten des internationalen Eishockeys: Kanada, die USA, Finnland und Russland. Die Leistungsstärken der Kontrahenten sind in dieser Altersgruppe schwer einzuschätzen. Trotz der prominenten Gegner ist das erklärte Ziel der Einzug ins Halbfinale. Dafür muss das Team von Head-Coach Kurt Harand und Kotrainer Wolfgang Hagen (Lustenau) zumindest den vierten Platz belegen.

Fünf Einsätze für Mathias Graf

Der Dauerbrenner im Ländle-Aufgebot ist Skifahrer Mathias Graf, jüngerer Bruder von Weltcup-Fahrer Bernhard. Der Dornbirner, der am 19. Jänner seinen 16. Geburtstag feiert, ist gleich in fünf Bewerben am Start. Zum Auftakt stehen morgen ab 10.30 Uhr der Super-G und am Sonntag ab 10.15 Uhr die Super-Kombi auf dem Programm. Nach einem Ruhetag folgt am Dienstag der Teambewerb, ehe die Alpinbewerbe auf dem Patscherkofel mit den technischen Disziplinen RTL (Donnerstag) bzw. Slalom (Samstag) abgeschlossen werden. Besonders in diesen beiden Disziplinen zählt Graf zu den Medaillenhoffnungen im heimischen Team. ÖSV-Coach Gert Ehn rechnet damit, dass alle vier Österreicher um Edelmetall mitfahren können. „Wir haben vier Medaillenkandidaten am Start. Wir sind zuversichtlich, dass wir überall mithalten können“, betonte der ehemalige Weltcup-Trainer.

Schlitten der Olympiasieger

Im Eiskanal in Innsbruck-Igls am Werk sind die beiden weiteren Ländle-Olympioniken. Rodler Thomas Steu geht im Doppelsitzer als Obermann (Lenker) gemeinsam mit dem Tiroler Lorenz Koller an den Start. Der 17 Jahre alte Bludenzer und sein gleichaltriger Partner mussten sich vor wenigen Tagen bei den nationalen Meisterschaften lediglich knapp den Weltcup-Zweiten Peter Penz/Georg Fischer bzw. den Weltcup-Führenden Andreas und Wolfgang Linger geschlagen geben. Apropos Linger: Steu/Koller bekamen von den Doppel-Olympiasiegern den Rennschlitten. Landestrainer Manfred Heinzelmaier: „Dies sollte ein nicht unwesentlicher Vorteil für die beiden Jungs sein. Sie kennen die Bahn, haben perfektes Material – jetzt gilt es, diese Rahmenbedingungen zu nutzen und mit einem Spitzenplatz den nächsten Schritt in Richtung Sotschi 2014 zu setzen.“

Lenkerin gehandicapt

Die Älteste und zugleich einzige Dame im Ländle-Kontingent ist Sophia Arnold. Die 18-jährige Röthnerin kommt aus dem Leichtathletiklager und ist letzten Sommer ins Boblager gewechselt. Arnold ist als Anschieberin bzw. Bremserin im Zweierbob im Einsatz. Allerdings geht das ÖSB-Duo mit einem Handicap in den Wettkampf: Julia Glantschnig zog sich in der Vorbereitung einen Kreuzband­riss zu, weshalb die 17-jährige Tirolerin besonders beim Start nicht ihre volle Leistung bringen kann. Arnold: „Natürlich ist die Verletzung von Julia ein Nachteil für uns. Doch Jammern hilft uns nicht weiter. Wir werden aber ganz sicher nichts unversucht lassen und alles dafür tun, damit wir uns möglichst weit vorne platzieren.“
Die Bob-Ladys haben die „ehrenvolle“ Aufgabe, bei der letzten Entscheidung der Winterspiele am Sonntag in einer Woche für einen perfekten Abschluss aus heimischer Sicht sorgen zu können

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