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Sechs Bergsteiger auf Vulkan in Guatemala erfroren

In Guatemala sind sechs Menschen bei der Besteigung des Vulkans Acatenango ums Leben gekommen. Am Montag seien drei Leichen geborgen worden, teilte der Leiter des Katastrophenschutzes, Sergio García Cabanas, mit. Zuvor war von drei Toten die Rede gewesen.

Nach Angaben der Rettungsteams hatte ein plötzlicher Temperatursturz am Wochenende zu Unterkühlung bei den Wanderern geführt. Bei zwei der Todesopfer handelte es sich um Leichtathletinnen. Das Nationale Olympische Komitee von Guatemala beklagte den Tod der Sportlerinnen und kondolierte den Familien.

Die Wanderer hatten am Samstag den Aufstieg auf den 3.975 Meter hohen Acatenango begonnen und waren dabei von einer Kaltfront überrascht worden. Der Vulkan ist eine beliebte Touristenattraktion.

“Ich habe schon viele Vulkane in verschiedenen Ländern bestiegen. Ein solches Klima wie Samstagnacht habe ich aber noch nie erlebt”, sagte die Wanderin Aracely Esquivel der Zeitung “Prensa Libre”. “Es ist ein Wunder, dass ich noch am Leben bin.”

(APA/dpa)

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