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Sechs Anklagen wegen Unterstützung

Wegen Unterstützung des Terrornetzwerks El Kaida sollen sich in den U.S.A sechs Männer vor Gericht verantworten. Fünf Anklagen wurden in Detroit erhoben, eine in Seattle.

Den Beschuldigten wird „Verschwörung zur Bereitstellung von Material und Ressourcen an Terroristen“ vorgeworfen.

Bei der Razzia auf die Wohnung von Dreien der Betroffenen in Detroit waren kurz nach den Terroranschlägen vom 11.September detaillierte Pläne für weitere Attentate sicher gestellt worden. Diese Pläne erstreckten sich unter anderem auf den Freizeitpark „Disneyland“ in Kalifornien und das MGM Grand Hotel und Kasino in Las Vegas, wie nach Polizeiangaben aus einem beschlagnahmten Videofilm hervorging. Auch der amerikanische Luftwaffenstützpunkt im türkischen Incerlik sowie ein Krankenhaus in Amman seien als potenzielle Ziele ausgewiesen worden.

Die Namen der in dieser Detroiter Wohnung Festgenommenen wurden mit Karim Koubriti, Ahmed Hannan und Farouk Ali-Haimoud angegeben. Sie hätten sich alle legal in den USA aufgehalten, hieß es. Mit ihnen angeklagt wurden Youssef Hmimssa sowie ein fünfter Mann, der nur Abdella genannt wurde und sich als Einziger nicht in Haft befindet. Die Beschuldigten wurden der Anklageschrift zufolge offenbar auch dabei beobachtet, wie sie den Flughafen von Detroit ausspionierten.

In Seattle wurde dem US-Bürger Earnest James Ujaama unter anderem die Einrichtung eines Trainingslagers für Terroristen im Staat Oregon vorgeworfen. Der Angeklagte wurde am 22. Juli festgenommen und saß seitdem als „wichtiger Zeuge“ in Untersuchungshaft.

Die US-Luftfahrtbehörde kündigte unterdessen für den Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September Einschränkungen für ausländische Fluglinien an. Betroffen sind demnach Flüge von von und nach New York, Washington und Pennsylvania.

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