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Sean Paul begeisterte beim Geheimkonzert das Ländle

Sean Paul heizte beim Geheimkonzert in der Kunsthalle Dornbirn ein. - © WANN&WO/ Miro
Sean Paul heizte beim Geheimkonzert in der Kunsthalle Dornbirn ein. - © WANN&WO/ Miro
Dornbirn - Der Dancehall-Star aus Jamaica kam am Donnerstag für ein Geheimkonzert mit dem Red Bull Brandwagen nach Vorarlberg.
Sean Paul im Interview
Sean Paul in Vorarlberg

Bis kurz vor Beginn des Konzerts wussten die 450 glücklichen Gewinner nicht, wo das Konzert stattfinden wird. Überraschend für alle war es dann doch, als der Bus vor der Kunsthalle in Dornbirn Halt machte.  WANN & WO und VOL.AT haben den Musikstar nach dem Konzert im Tourbus besucht.

WANN & WO: Wie war die Red Bull Brandwagen Tour für dich?

Sean Paul: Die Tour war eine großartige Idee, um mit Fans in Österreich in direkten Kontakt zu treten. Wien, Graz, Salzburg und jetzt hier in Bregenz/Dornbirn, es war einfach einzigartig. Obwohl es draußen kalt ist, haben die Fans für mächtig Stimmung gesorgt und mich angeheizt! Für mich war es wichtig, dass die Leute, die mich wirklich sehen wollten, durch die Ticket-Gewinnspiele die Chance dazu bekamen.

WANN & WO: Kritiker bezeichnen dein letztes Album Tomahawk Technique als zu Mainstream-lastig. Wie reagierst du darauf?

Sean Paul: Ich denke, meine Interpretation von Dancehall-Musik hat mich schon 2001 im positiven Sinn in den Mainstream befördert. Ich hatte mehrere Nummer 1-Hits, z. B. „Gimme The Light“. Ich bin einer der wenigen Dancehall-Stars, die diesen Sprung geschafft haben und verkörpere meine Musik. Komischerweise haben sich Kritiker damals nicht über Shabba Ranks, Beenie Man mit den Neptunes oder Shaggy aufgeregt. Nur weil meine Musik etwas Pop-orientierter wird, heißt das nicht, dass ich meine Kultur oder Dancehall aufgebe. Die Wurzeln bleiben Dancehall – „Straight Up!“

WANN & WO: Wie stehst du zu politischen Aussagen in deiner Musik?

Sean Paul: Viele Leute kennen mich nur aufgrund meiner Titel, die Phrasen wie „I’m still in love“ oder „Get busy“ beinhalten. Ich aber auch viele sozialkritische Songs geschrieben, wie z.B. „Sufferer“. Darin geht es um Kids, die keine Zukunft haben. Oder „Time Rose On“. Darin geht es um das Zusammenleben der Menschen. Wir müssen lernen, das Leben wieder zu respektieren. Diese Songs sind für mich sehr wichtig. Heute Abend habe ich zum Beispiel den Song „Hold On“ gespielt. Ich habe eine Stimme, die Gehör findet und kann Menschen mit meiner Message im positiven Sinn beeinflussen.

WANN & WO: 2007 hast du beim Air & Style in München gespielt. Kannst du Snowboarden?

Sean Paul: Nein, aber ich wollte es immer ausprobieren. Als Kid habe ich auf Jamaika mit dem Skateboard begonnen. Aufgrund der vielen Steine war dies aber ein schwieriges Unterfangen. Außerdem machen meine Knie nicht mehr mit. Momentan trainiere ich viel auf dem Fahrrad.

WANN & WO: Was ist mit deinen Cornrows passiert?

Sean Paul: Ich hatte Lust auf Veränderung. Nach sieben Jahren wollte ich einfach mal meine Frisur wechseln. Meine Sonnenbrille trage ich auch schon seit Monaten. Viele Leute haben mich auf mein Aussehen angesprochen. Gott hat mich mit meiner Stimme gesegnet, manche Leute konzentrieren sich einfach auf das Falsche.

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