Schwerpunkt Förderung soll negative Beurteilungen reduzieren

Bregenz – Zwei Drittel jener Vorarlberger Schülerinnen und Schülern, die zu Schulbeginn zu einer Wiederholungsprüfung antreten mussten, haben bestanden und durften in die nächste Schulstufe aufsteigen.

Schullandesrat Siegi Stemer unterstreicht einmal mehr den erklärten Schwerpunkt im laufenden Schuljahr, durch rechtzeitige Lernplanung, richtiges Lernen und individuelle Förderung negative Beurteilungen möglichst zu verhindern.

1.549 Schülerinnen und Schüler in Vorarlberg sind zu Schulbeginn zu einer Wiederholungsprüfung angetreten, 1.020 (65,8 Prozent) von ihnen haben den Aufstieg in die nächste Schulstufe geschafft. Die meisten Wiederholungsprüfungen fanden in den Hauptfächern statt. Spitzenreiter war auch heuer wieder Mathematik, gefolgt von den Fremdsprachen.

Wiederholungsprüfungen

angetreten

bestanden

Hauptschulen

198 (286)*

158 (218)

Polytechn. Schulen

34 (38)

23 (29)

AHS

621 (654)

391 (415)

HAK

328 (327)

227 (218)

HTL

236 (266)

138 (162)

HUM

132 (109)

83 (67)

Gesamt

1.549 (1.680)

     1.020 (1.109)

* Vergleichszahlen in Klammer aus dem Schuljahr 2007/08

Nachhilfeförderung gut angenommen:

Gut angenommen wurde die finanzielle Unterschützung des Landes für Schülerinnen und Schüler, die im Herbst eine Wiederholungsprüfung absolviert haben. 90 Anträge sind bislang bei der Schulabteilung eingegangen. Davon wurden 59 Anträge bewilligt, 13 wegen fehlender Voraussetzungen nicht genehmigt, 18 unvollständige Anträge müssen nachbearbeitet werden.

Schwerpunkt Förderung:

Erklärtes Ziel ist es, negative Beurteilungen deutlich zu reduzieren. Möglichst alle SchülerInnen und Schüler sollen sich einen Lernplan anlegen, der hilft, das Lernpotential zeitgerecht und gut eingeteilt zu nutzen. Allfällige Leistungsschwächen sollen damit frühzeitig erkannt werden, sodass schon im Herbst eine gezielte individuelle Förderung beginnen kann.

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