Unfall im Pfändertunnel fordert eine Schwerverletzte

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In der Nacht auf Dienstag kollidierten kurz vor drei Uhr ein Pkw und ein Kleintransporter frontal im Pfändertunnel. Die Pkw-Lenkerin wurde schwer, der Fahrer des Transporters leicht verletzt. 
Schwerer Unfall im Pfändertunnel
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Aufgrund von Instandhaltungsarbeiten in der Oströhre (Fahrtrichtung Deutschland), wurde der Verkehr in der Nacht auf Dienstag über die Weströhre mit Gegenverkehr geführt. Kurz vor drei Uhr kollidierte in dieser ein Pkw aus Deutschland mit einem entgegenkommenden Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen.

Nicht auf Beschilderung geachtet

Eine 26 Jahre alte Frau war mit ihrem Pkw im Pfändertunnel aus Richtung Deutschland kommend in Fahrtrichtung Tirol unterwegs. In der Folge wechselte sie die Fahrspur, um den vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Dabei kam ihr ein Klein-Lkw entgegen, der von einem 53 Jahre alten Mann gelenkt wurde. Es kam zur Frontalkollision der beiden Fahrzeuge, wodurch alle Personen (beide Lenker und ein 28 Jahre alter Beifahrer im Klein-Lkw) unbestimmten Grades verletzt wurden. Die 26-jährige Lenkerin gab an, dass sie aus Gewohnheit geglaubt habe, dass der Tunnel zweispurig ist, und nicht auf die Verkehrsbeschilderung geachtet habe. Der Pfändertunnel war zum Unfallzeitpunkt aufgrund Reinigungsarbeiten nur durch die Weströhre zweispurig befahrbar.

Die Lenkerin des Pkw musste von den Feuerwehren Bregenz-Rieden und Lochau aus dem Fahrzeug befreit werden, sie wurde mit schweren Verletzungen ins LKH Bregenz eingeliefert. Der Fahrer des Transporters wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Tunnel war bis 05.00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Feuerwehren Lochau und Bregenz waren mit insgesamt 55 Mann und 8 Fahrzeugen im Einsatz. Weiters waren das Rote Kreuz mit Notarzt und mehreren Krankenwagen sowie die Autobahnpolizei und die Asfinag am Unfallort.

(Red.)

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