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Schwerer Auffahrunfall bei Lindau

Am Montag gegen 8:45 Uhr ist es auf der BAB 96 nach der Anschlussstelle Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Ein 83-jähriger Pkw-Fahrer aus Hessen erkannte aus noch nicht geklärter Ursache ein Stauende zu spät und fuhr zunächst vermutlich fast ungebremst auf das Fahrzeugheck eines 31-Jährigen aus Oberbayern auf, berichtet die Polizei Schwaben Süd/ West. Der 31-jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Sein Fahrzeug schleuderte in Anschluss gegen das Fahrzeug eines 45-Jährigen aus dem Landkreis Lindau. Auch er wurde leicht verletzt.

Der 83-jährige Unfallursacher schleudert im Anschluss zunächst in die Mittelleitplanke bevor er einen weiteren Pkw eines 37-jährigen Fahrzeugführers aus Baden-Württemberg rammte. Der 37-jährige Fahrzeugführer wurde ebenfalls leicht verletzt. Das Fahrzeug des 37-jährigen schleuderte gegen zwei weitere Fahrzeuge. In diesen beiden Fahrzeugen wurden drei weitere Personen leicht verletzt. Der Unfallverursacher selbst wurde leicht verletzt. Zwei in seinem Fahrzeug befindliche Beifahrerinen wurden schwer verletzt. Seine auf der Rücksitzbank sitzende 58-jährige Ehefrau wurde durch den Fahrgastraum in die Frontscheibe geschleudert, in der sie schließlich stecken blieb. Sie konnte von Ersthelfern mit schweren Verletzungen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie trug zum Unfallzeitpunkt vermutlich keinen Sicherheitsgurt. Eine auf dem vorderen Beifahrersitz befindliche 48-jährige Frau musste ebenfalls mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.

An den insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 75.000 Euro. Die Mittelleitplanke wurde erheblich beschädigt.

Die BAB 96 war in Fahrtrichtung Lindau bis etwa 10:45 Uhr voll gesperrt. Es kam zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, auch auf den eingerichten Umleitungsstrecken B 308 und B 31.

Die Polizeiinspektion Lindau hat ein Ermittlungsverfahren gegen 83-jährigen Unfallverursachen wegen Fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Insgesamt wurden bei dem Verkehrsunfall zwei Personen schwer und sechs Personen leicht verletzt. Der Rückstau entstand vermutlich infolge des hohen Verkehrsaufkommens vor dem Pfändertunnel.

Neben mehreren Polizeistreifen war der Rettungsdienst mit insgesamt sieben Fahrzeugen vor Ort. Außerdem befand sich ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

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