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Schwere Zeit

Die sportliche Zukunft von ÖFB-Fußball-Teamkeeper Alexander Manninger ist weiterhin ungeklärt.

Nach dem geplatzten Transfer von Arsenal London zu Espanyol Barcelona im Sommer steht der Salzburger ohne Klub da, hat seit dem 7. September beim 2:0-Sieg von Österreich über Moldawien kein Pflichtspiel mehr bestritten und weiß zudem nicht einmal, welchem Verein er momentan eigentlich gehört. “Für mich ist das eine schwere Zeit, umso mehr ist es eine große Auszeichnung für mich, im Team dabei zu sein”, erklärte Manninger.

In den vergangen Wochen hatte sich der Torwart zwei Mal in Italien nach einem neuen Klub umgesehen. “Das Problem ist einfach, dass mein neuer Arbeitgeber nicht sicher sein kann, ob ihm mein Spielerpass auch zusteht, wenn er mich unter Vertrag nimmt, weil niemand weiß, welchem Verein ich gehöre”, meinte der besorgte Manninger, der nun neben Manager Feisal Kashmiri mehrere Anwälte mit der Causa beauftragt hat.

Mit Sturm Graz hat Manninger bereits einem Bundesligisten einen Korb gegeben, auch ein Engagement bei Tabellenführer Austria Wien lehnte er zunächst ab. “Zur Austria besteht nach wie vor über Peter Svetits Verbindung, zumeist ist das aber privater Natur, weil ich ihn noch aus meiner Zeit beim GAK kenne”, sagte der zwölffache Teamspieler, der sich zuletzt bei SV Salzburg mit Tormann-Trainer Herbert Rettensteiner rund drei bis vier Mal in der Woche fit hielt.

“Ich hoffe, dass alles nach den zehn Tagen beim Team geklärt ist”, meinte Manninger, der nun im Kreis der ÖFB-Delegation Trost findet. “Ich habe das Vertrauen der Spieler und des Trainers, das ist sehr wichtig für mich.”

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