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Schwere Krawalle in Basel

Schwere Ausschreitungen nach dem entscheidenden Meisterschaftsspiel FC Basel gegen FC Zürich (1:2) haben in der Schweiz eine Sicherheits-Debatte ausgelöst. Das Spielfeld wurde von Hooligans gestürmt.

Ralph Zloczower, Präsident des Schweizer Fußballverbands, erklärte am Sonntag besonders mit Blick auf die gemeinsam mit Österreich auszurichtende Europameisterschaft 2008, derartige Vorfälle seien bitter, unannehmbar und skandalös und dürften sich ganz einfach nie mehr wiederholen. “Unser Image ist ramponiert”, sagte er. Nicht zuletzt im Hinblick auf die EURO 2008 müsse dafür gesorgt werden, dass die Sicherheit im Umfeld von Fußballspielen funktioniere, sagte Zloczower. Er hoffe auch, dass jene Fankreise, die mit einer Volksabstimmung gegen das vom Parlament verabschiedete Hooligan-Gesetz vorgehen wollten, sich diesen Schritt nochmals sehr gut überlegten. Dass dieses Gesetz notwendig sei, hätten die Ausschreitungen in Basel gezeigt.

Das vom Parlament verabschiedete Gesetz schafft unter anderem eine Datenbank für notorische Randalierer und sieht Stadionverbote, Ausreisesperren oder Polizeigewahrsam vor, um gewalttätige Fans von den Stadien fern zu halten. Die Gegner des Gesetzes haben noch bis zum 13. Juli Zeit, um die für eine Volksabstimmung nötigen 50.000 Unterschriften zu sammeln.

Das Spiel in Basel war von der Polizei schon vorher als Hoch-Risiko-Spiel eingestuft worden. Hunderte von Polizisten und andere Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Hubschrauber wurden zur Überwachung aus der Luft eingesetzt. Dennoch gelang es nicht, die Stürmung des Spielfelds durch Basler Fans und die von ihnen angezettelten Krawalle zu verhindern. Dutzende von Hooligans aus der Basler Fankurve drangen nach dem in der letzten Minute der Nachspielzeit erzielten 2:1-Siegestreffer des FC Zürich aufs Spielfeld vor und machten Jagd auf die Spieler des neuen Meisters. Einzelne von ihnen flüchteten in die Garderobe. Ein Großaufgebot von Polizisten und Sicherheitskräften drängte die Randalierer zurück. Die Polizei setzte Gummigeschosse und später auch Tränengas und Wasserwerfer ein.

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