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Schweizer bekommen Personalausweise mit Fingerabdrücken

Die Schweizer bekommen neben Reisepässen auch Personalausweise mit Fingerabdrücken. Der Berner Nationalrat verwarf am Donnerstag seinen ursprünglichen Vorschlag, weiterhin auch herkömmliche Ausweise abzugeben.

Ab März 2010 muss die Schweiz wie die anderen Schengen-Mitgliedsstaaten Reisepässe mit elektronisch gespeicherten Fingerabdrücken und weiteren biometrischen Daten ausgeben. Das wird nun auch für die Identitätskarte vorgeschrieben.

Eine entsprechende Vorgangsweise war von der Regierung beantragt worden. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf betonte, dass die Gebühren für die Ausstellung der Dokumente “familienfreundlich” sein sollen. Der neue Pass wird 140 Franken (87,3 Euro) kosten, die Identitätskarte gibt es für acht Franken Aufpreis dazu. Kinder zahlen 60 bzw. 68 Franken.

In Österreich wird der Fingerabdruck-Pass Anfang 2009 eingeführt, während dies in Deutschland schon geschehen ist. Das deutsche Innenministerium plant auch, Fingerabdrücke in Personalausweise aufzunehmen, was aber innenpolitisch auf Widerstand stößt. Weil jeder Deutsche einen Personalausweis hat, wäre damit eine flächendeckende Überwachung möglich, lautet die Kritik.

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