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Schweizer Architekt Zumthor erhält Pritzker-Preis

Zumthor bei Ausstellung in Bregenz
Zumthor bei Ausstellung in Bregenz ©APA (Keystone/Archiv)
Der Schweizer Architekt Peter Zumthor erhält den Pritzker-Preis für Baukunst 2009. Der 65-Jährige gilt als einer der eigenwilligsten und umstrittensten und doch auch renommiertesten Schweizer Architekten mit internationalem Ruf.

Wie die “Los Angeles Times” am Sonntag berichtete, soll die Auszeichnung am 29. Mai in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires überreicht werden.

Zu Zumthors bekanntesten Bauten gehören die Therme Vals und das Kunsthaus Bregenz, dessen strenger Kubus von manchen auch als Meilenstein zeitgenössischer Architektur angesehen wird. Zumthor baute auch den Schweizer Pavillon für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover und das neue Kunstmuseum Kolumba des Erzbistums Köln.

Der mit 100 000 Dollar dotierte und seit 1997 verliehene Pritzker- Preis ist die weltweit höchste Auszeichnung für Architekten. Er wurde von dem Chicagoer Unternehmer Jay A. Pritzker und dessen Ehefrau Cindy gestiftet. Die Familie besitzt unter anderem die internationale Hyatt-Hotelkette.

Zu den bisherigen Pritzker-Preisträgern gehören neben Frank Gehry auch der Italiener Renzo Piano, der Niederländer Rem Koolhaas und der deutsche Architekt Gottfried Böhm, der 1986 ausgezeichnet wurde. 2004 hatte mit der aus dem Irak stammenden britischen Architektin Zaha Hadid erstmals auch eine Frau den renommierten Preis verliehen bekommen. Im vergangenen Jahr wurde der französische Architekt Jean Nouvel geehrt.

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