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Schweiz stockt Entwicklungshilfegelder auf

Die Schweiz gibt in den nächsten drei Jahren 708 Millionen Franken (457 Mio. Euro) für die Bekämpfung der Armut. Die Regierung bewilligte am Freitag diese Mittel für die Organisationen IDA und FAD.

Die Internationale Entwicklungsagentur der Weltbank (IDA) erhält 554,7 Millionen, der Afrikanische Entwicklungsfonds (FAD) 153,5 Millionen.

Die Schweiz leistet somit 20 Millionen Franken mehr als bei den vorherigen Aufstockungen von IDA und FAO. Sie will damit ihr Engagement für die Millenniums-Entwicklungsziele unterstreichen.

Die beiden Organisationen gewähren den ärmsten Ländern zinsverbilligte Darlehen und Zuschüsse und unterstützen sie mit technischer Hilfe. Mit der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung spielen sie eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung der Armut.

Die IDA gewährte im letzten Jahr Ländern mit einem Pro-Kopf-Einkommen von weniger als 865 Dollar-Kredite und Zuschüsse von rund neun Milliarden Dollar (6,71 Mrd. Euro). Neben der IDA ist der FAD die bedeutendste Finanzinstitution in Afrika mit Ausleihungen in der Höhe von rund 1,5 Miliarden Dollar.

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