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Schweiz plant Sondierbohrungen an zwei Atomendlager-Standorten

AKW-Betreiber hoffen auf Behörden-Entscheid. Im Bild: Ein Warnschild vor radioaktiver Strahlung im Atommülllager Asse (D).
AKW-Betreiber hoffen auf Behörden-Entscheid. Im Bild: Ein Warnschild vor radioaktiver Strahlung im Atommülllager Asse (D). ©dpa (Themenbild)
Die Schweizer AKW-Betreiber wollen an den zwei vorgeschlagenen Standorten für ein Atomendlager - Bözberg im Aargau und Zürcher Weinland - sechs bis zehn Sondierbohrungen vornehmen.

Das teilten Vertreter der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur sda mit.

AKW-Betreiber rechnet mit Bewilligung

Die AKW-Betreiber gehen davon aus, dass das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Mitte 2017 die Bewilligung für die Sondierbohrungen erteilen wird. Die Entscheidung kann beim Schweizer Bundesverwaltungsgericht und letztlich beim Bundesgericht angefochten werden.

Massive Bedenken aus Vorarlberg

Von den Betreibern hieß es, die Nagra habe seit ihrer Gründung 1972 rund 1,3 Milliarden Franken für die Suche nach einem Endlager ausgegeben. Aus Vorarlberg hatte es immer wieder Bedenken gegen die Errichtung eines Atom-Endlagers in der Schweiz gegeben. (APA)

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