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Schweiz: Empörung nach Entführung und Tod einer 19-Jährigen

Claude D. (l.) zeigt sich der Entführung und des Mordes an der 19-jährigen Marie (r.) geständig.
Claude D. (l.) zeigt sich der Entführung und des Mordes an der 19-jährigen Marie (r.) geständig. ©Polizei VD
Eine am Montag in der Westschweiz entführte Frau ist tot. Die Leiche der 19-Jährigen wurde in der Nacht auf Mittwoch in einem Wald im Kanton Freiburg gefunden, nachdem der am Dienstag gefasste Entführer der Polizei den Ort verraten hatte.

Bei dem Täter handelt es sich um einen wegen Entführung und Sexualmordes verurteilten 36-Jährigen, der den letzten Teil seiner Haftstrafe im Hausarrest verbüßte: Claude D. Der Fall löste in der Schweiz große Empörung aus.

Unfall mit Entführungsfahrzeug

Über die Umstände des Todes der 19-jährigen Marie lagen zunächst keine Informationen vor. Die junge Frau war am Montag im Kanton Waadt in ein Auto gezerrt worden, was eine Großfahndung der Polizei auslöste. Das Fahrzeug mit dem 36-Jährigen am Steuer wurde am Dienstag auf spektakuläre Weise gestoppt: Es fuhr über ein von der Polizei platziertes Nagelbrett und überschlug sich.

Wiederholungstäter

Der Täter hatte 1998 seine Ex-Freundin entführt, vergewaltigt und getötet. Im Jahr 2000 wurde er dafür zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt und befand sich seit August 2012 im Hausarrest, nachdem eine bedingte Entlassung abgelehnt worden war. Claude D. wurde verpflichtet, eine elektronische Fessel zu tragen. Die Bewährungshilfe des Kantons Waadt beantragte darauf, den Hausarrest abzubrechen. Der Betroffene legte dagegen im Dezember Rekurs ein. Die Entscheidung in der Sache steht bis heute aus.

Künftige Prävention

Die Waadtländer Regierung zeigte sich am Mittwoch erschüttert über den Fall: Es stelle sich die Frage, warum sich ein Sexualstraftäter draußen befand. Man wolle alles unternehmen, damit sich ein solches Drama nicht wiederhole. Die Abläufe in der Justiz werden untersucht. (APA/ Red.)

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