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Schweinegrippe: NÖ Krankenkasse impft nicht mehr in Servicestellen

Die niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) schließt ab sofort alle Schweinegrippe-Impfstellen in ihren Servicezentren.

Die einzige Ausnahme ist Gänserndorf, wo statt in der Bezirkshauptmannschaft in der Servicestelle geimpft wird, bestätigte Elisabeth Heinz von der NÖGKK am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des ORF Niederösterreich. Grund dafür sei die rückläufige Zahl der Immunisierungen, hieß es.

Es sei im Pandemieplan vorgesehen, dass die Impfmöglichkeiten je nach Bedarf erweitert oder reduziert würden, erklärte Heinz. Da der Andrang anfangs groß gewesen sei, habe man mit dem Start der zweiten Teilimpfung zusätzlich Impfstraßen in den Servicestellen der Gebietskrankenkasse in Amstetten, Baden, Gänserndorf, Krems, Mistelbach, Mödling, Neunkirchen, St. Pölten, Schwechat, Tulln und Wiener Neustadt eingerichtet.

Bis Weihnachten wurden laut NÖGKK rund 4.000 Personen pro Woche gegen die Schweinegrippe geimpft. Nach Weihnachten und vermutlich auch ferienbedingt seien die Zahlen aber stark zurückgegangen – in der Vorwoche ließen sich nur mehr 392 Niederösterreicher immunisieren. Die zusätzlich eingerichteten Impfstellen werden daher wieder geschlossen, so Heinz. Die Zahl der Impfmöglichkeiten reduziert sich somit auf den Ursprungswert von 25 – eine pro Bezirk und zusätzlich je eine in den vier Magistraten.

Bis Ende vergangener Woche ließen sich im Bundesland nach Abrechnungen der Krankenkasse 37.067 Menschen gegen die Schweinegrippe impfen. Die Zahl der Krankenstände belief sich auf 19.394. Davon entfielen 3.233 auf Grippe oder grippale Infekte, 199 waren ausgewiesene Grippefälle. Dieser Wert entspreche der üblichen höheren Krankheitszahl um diese Jahreszeit, sagte Heinz. Eine Grippewelle sei es allerdings nicht.

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