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Schweinegrippe fordert erstes Opfer in den USA

In den USA ist erstmals ein Mensch an den Folgen der Schweinegrippe gestorben: ein 23 Monate altes Kind in Texas. Es ist das erste bekannte Opfer der Krankheit ausserhalb Mexikos. Weitere Kranke in England und Deutschland.
Mehr Tote
Schweinegrippe breitet sich weiter aus
Schweinegrippe in Deutschland
Merkel zur Schweinegrippe

Aus Großbritannien werden drei weitere bestätigte Fälle der Schweinegrippe gemeldet. Darunter sei ein zwölfjähriges Mädchen aus Torbay in Südwestengland, sagte Premierminister Gordon Brown am Mittwoch in London. Die Schule, in die das Mädchen gegangen sei, wurde vorübergehend geschlossen. Alle anderen Schüler erhielten spezielle Medikamente. Bei den beiden anderen neuen Fällen handelt es sich um Patienten in London und Birmingham.

Alle drei seien von einer Mexiko-Reise zurückgekommen und hätten leichte Grippesymptome gezeigt, sagte Brown. Die Medikamente würden gut anschlagen. Mit den drei neuen Patienten steigt die Zahl der bestätigten Schweinegrippe-Fälle im Vereinigten Königreich auf fünf.

Ebenso sind aus Deutschland drei Grippe-Fälle bekannt. Für die drei in Deutschland an Schweinegrippe erkrankten Patienten besteht jedoch keine Lebensgefahr. Das sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, am Mittwoch in Berlin. Den drei Betroffenen gehe es den Umständen entsprechend gut.

In Neuseeland sind am Mittwoch drei weitere Fälle von Schweinegrippe nachgewiesen worden. Die Zahl der Infizierten stieg damit auf 14. Bei 36 Menschen wurde der Verdacht auf Schweinegrippe noch untersucht. Sie wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und mit Grippe-Medikamenten versorgt. Die Behörden bekamen per Regierungserlass Sondervollmachten, mit denen sie unter anderem Menschen gegen ihren Willen in Quarantäne nehmen können.

 

Dennoch bestehe kein Grund zur Panik, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Kranken seien alle auf dem Weg der Besserung, und es sehe nicht danach aus, als müssten die Behörden von den Sondervollmachten Gebrauch machen. “Die Zahlen werden sich noch ändern”, sagte Julia Peters vom Gesundheitsdienst in Auckland. “Die Situation ändert sich ständig.” Die Behörden versuchten aber alles, die bekannten Fälle zu isolieren und die Ausbreitung damit zu verhindern.

 

 

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