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Schwedische Ultras tricksen mit Niqab das Gesetz aus

Ultras machten sich Gesetzeslücke zunutze.
Ultras machten sich Gesetzeslücke zunutze. ©Twitter
Ein schwedisches Gesetz verbietet eigentlich die Vermummung bei Sportveranstaltungen. Eigentlich. Denn Ultras von AIK Solna machten sich nun eine Gesetzeslücke zunutze.

Es ist ein eher ungewöhnlicher Anblick: Bullige Männer auf Fußball-Fantribünen – die Niqabs tragen. Warum das Ganze? In Schweden ist seit dem ersten März die Vermummung bei Sportveranstaltungen verboten. Vermummten drohen nun Strafen von bis zu einem halben Jahr Gefängnis, wie der “Kurier” in seiner Online-Ausgabe berichtet. Mit den Strafen sollen Gewalt und Pyrotechnik in schwedischen Stadie Einhalt geboten werden. Das Gesetz hat allerdings ein Schlupfloch: “Das Verbot gilt nicht für Personen, die ihr Gesicht aus religiösen Gründen verhüllen”, heißt es im Gesetzestext.

Die Ultras nutzen nun genau diese Lücke: Für 90 Minuten “konvertieren” sie zum Islam, und lassen überdies mit einer Banner-Botschaft aufhorchen: “AIK-Ultras meinen es gut, jetzt maskieren wir uns aus religiösen Gründen. Freiheit für Ultras ist das Ziel, danke Ygeman für das Schlupfloch”. Der angesprochene Innenminister Anders Ygeman reagiert recht locker darauf: “Ehrlich gesagt fand ich den Banner ziemlich lustig. Das zeigt wohl, dass AIK-Fans ein bisschen Humor haben”.

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