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Schwarzweg

Schwarz zeigte sich das vergangene Wochenende. Am Samstagvormittag machte der Exlandeshauptmann, der, inzwischen zum VN-Theologen avanciert, zu den Themen „Religion und Spiritualität“ verkündet, was ihm dazu beim Frühstück so Allerweltliches einfällt, den Anfang. Der Mann hat Sorgen! 2 Schreiber notierten ergriffen, was dem Volk in der Zeitung als Pater Susa Grubers deologisches Frühstücksvermächtnis vorgesetzt wurde. Nach dem Höchster Kaffee zogen die beiden Schreiber mit journaillistischer Absolution, 3 Gegrüßtseist und dem Höchster Glauben heim ins Redaktionsreich. Am Samstagnachmittag sprang der türkise Deus ex machina (aus dem Kasten) beim feierlichen ÖVP-Hauptgottesdienst in Wien und vertrieb die alten Ladenhüter. Die bemühten sich tapfer um gute Mienen, allen voran Wallner unser, der am Sonntagvormittag erzählte, wie er sich die Ehe für fast alle vorstellte: sie sei zum Kinderkriegen da (und für nichts Sonstiges). Könnten Schwule und Lesben Kinder kriegen, kann man daraus schließen, gäbe es „Wallner für alle“. Als ich, Kinderloser und daher volkspolitischer Blindgänger, das hörte, kriegte ich prompt Schuldgefühle. Vorwehen setzten ein und ich badete rasch warm. Kind (ein schwarzes?) hab ich dann doch keins bekommen, aber das Wochenende war auch so zum Kinderkriegen, denn dann tauchte Kurz auf und begann das Mittelmeer türkis zu malen. Der offenbar zum nationalen Wahlwerben freigestellte Außenminister erklärte als globaler Wegmacher (?) den Weg von Italien her zum Keinweg und seine neue Bewegung zu Keinweghasen. Wohl in der Hoffnung, dass im Herbst viele F-ler Kurzens Bewegung ohne Weg wählen. Ein versperrter Weg ist kein Weg weiß jeder Wanderer. Außer der Zuwanderer, aber dem werden die Keinweghasen schon noch zeigen, wo Bartle den Most holt, vergessen dabei, dass ein versperrter Weg nirgendwo hinführt , schon gar nicht in die Zukunft. Ganz glücklich schauen die abmontierten Partei-Granden nicht drein. Ist die ÖVP weg oder Weg? “Die Schwarzen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.” (frei nach Nietzsche, der so über die Christen urteilte). Erlösers türkise Bewegung für alle (außer Ehe) macht auf jung & weltoffen, kommt aber bereits am Brenner nicht weiter. Da half im koalitionären Kern der Doskozil mit „zeitnahen“ Panzern. Seither ist das große schwarzrote Herumeiern im Gange. Wie drückt man sich am Besten vor dem Klartext. Worum geht es überhaupt? Um knapp ein Prozent Flüchtlinge (in Vorarlberg)? Geht es darum? Lächerlich. 1 Million hat Deutschland. Europa hat 743 Millionen Einwohner. Lächerlich. Da liegt das Problem. Statt Wege versperren müssen neue gesucht werden. Mit Europas wenigen Willigen. Gemeinsam. Fertig.

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