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Schwarzenegger: Ärger wegen "Grapscher"-Vorwurf

Gouverneur Schwarzenegger hat wieder Ärger wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung. Sein Sprecher Sean Walsh scheiterte am Donnerstag mit dem Versuch, die Klage einer Journalistin wegen übler Nachrede nicht vor Gericht kommen zu lassen.

Ein Berufungsrichter in London wies die Einschätzung Walshs zurück, die Klage habe keine Aussicht auf Erfolg. Dies lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.

Die Fernsehmoderatorin Anna Richardson hatte erklärt, dass der ehemalige Bodybuilder und Filmstar ihr bei einem Interview im Jahr 2000 in London an die Brust gefasst habe. Zudem hätten seine Mitarbeiter ihrer Reputation mit der Behauptung geschadet, sie habe ihn zu einem solchen Verhalten ermuntert. Schließlich fühlt sie sich durch einen Artikel von Schwarzenegger, Walsh und einer weiteren Sprecherin des Ex-Schauspielers in der „Los Angeles Times“ verleumdet. Ein Termin für eine Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest.

Der „Terminator“ ist von mehreren Frauen der sexuellen Belästigung beschuldigt worden. Im Wahlkampf für den Gouverneursposten entschuldigte sich der gebürtige Steirer. Er habe sich früher „manchmal schlecht benommen“.

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