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Schwarzenberg plant Millionenprojekte

"Wir wollen in der neu gestalteten Schule optimale Lehr- und Lernbedingungen schaffen", so Armin Berchtold.
"Wir wollen in der neu gestalteten Schule optimale Lehr- und Lernbedingungen schaffen", so Armin Berchtold. ©Annemarie Kaufmann

Abwasserreinigung, Schule und Turnsaal sowie das Feuerwehrhaus verur­sachen hohe Kosten.

Schwarzenberg. Die Abwasserreinigungsanlage in Schwarzenberg ist in die Jahre gekommen und bedarf einer dringenden Sanierung. Laut Bürgermeister Armin Berchtold gibt es aber eine zweite Variante: den Zusammenschluss mit der ARA Egg-Andelsbuch. Ein Kostenvergleich beinhaltet die Bau- und Betriebskosten bis zum Jahr 2031. Derzeit liegt die Abwasserreinigungsanlage Schwarzenberg bei einer jährlich verarbeitenden Menge von 190.000 m3 pro Jahr. “Das Problem sind die von der Menge unabhängigen hohen Fixkosten wie Tilgung, Klärschlamm usw.”, erklärt Berchtold. Eine dem neusten Stand der Technik entsprechende Anlage müsse ein Stickstoffbecken aufweisen. Dies sei einer der Hauptgründe, warum eine allfällige Sanierung der bestehenden Anlage Kosten in der Höhe von 1,5 Millionen Euro verursachen würde.

Ableitung Egg-Andelsbuch

Derzeit wird eine Ableitung der ungeklärten Schmutzwässer in die Abwasserreinigungsanlage Egg-Andelsbuch forciert. Kapazitäten seien genug vorhanden, ist man sowohl in Egg-Andelsbuch als auch in Schwarzenberg überzeugt. Die Abwasser­reinigungsanlage Egg-Andelsbuch ist auf 42.500 Einwohnergleichwerte ausgelegt. Aktuell liegen diese bei 8400 in Egg, 5700 in Andelsbuch und 4920 in Schwarzenberg. Förderungen seitens der öffentlichen Hand gebe es für die Bestvariante, so Armin Berchtold.

Keine Fördermittel

Das Land Vorarlberg fördert die ökologisch verträglichste und günstigere Variante. Wenn sich die Gemeinde bei der Sanierung für die teurere Variante entscheiden sollte, gibt es laut Berchtold voraussichtlich zwar eine wasserrechtliche Bewilligung, aber keine Fördermittel. “Derzeit warten wir auf die Vorgaben der ARA Egg-Andelsbuch, unter welchen Bedingungen die Schmutzwässer aus Schwarzenberg gereinigt werden können.”

Volksschule und Turnhalle

Um bei der bevorstehenden Sanierung der Volksschule und der Turnhalle Kosten zu sparen, wurde in Schwarzenberg, genau wie in vielen weiteren Gemeinden Vorarlbergs, eine Gemeindeimmobilienverwaltungs-GmbH gegründet. Eine Einreichplanung wurde bereits vergeben, die Kosten auf drei Millionen geschätzt. Derzeit wird eine Grundanlagenerhebung durchgeführt. Im kommenden Frühjahr soll mit der Sanierung der rund 40-jährigen Schule begonnen werden.

Optimale Bedingungen

“Wir wollen sowohl dem Lehrkörper als auch unseren Volksschülern optimale Lehr- und Lernbedingungen schaffen”, betont Berchtold. Angedacht ist auch ein Proberaum für den Kirchenchor. Der Umfang des Gebäudes ist laut Berchtold ausreichend, weil der Dachboden ausbaufähig sei. Die thermische Sanierung beinhaltet eine Umhüllung der Außenfassade sowie den Einbau neuer Fenster. Gleichzeitig sollen der Brandschutz erhöht und Fluchtwege geschaffen werden. Derzeit wird mit Öl geheizt, eine neue Heizungsanlage soll aus ökologischer Sicht Verbesserungen mit sich bringen. “Wir wollen in die Nähe des Passivhausstandards kommen”, resümiert Berchtold.

Feuerwehrhaus

Aber nicht nur Abwasserreinigungsanlage, Volksschule und Turnsaal beschäftigen die Gemeinde, darüber hinaus soll auch das bestehende Feuerwehrhaus umgebaut und erweitert werden. Bereits im Herbst soll eine entsprechende Planung vorliegen. AK

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