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Schwarzenberg investiert in Zukunft

Die Volksschule Schwarzenberg präentiert sich derzeit gut eingepackt
Die Volksschule Schwarzenberg präentiert sich derzeit gut eingepackt ©Annemarie Kaufmann
In Schwarzenberg wird in Bildung, Sicherheit und Altenbetreuung investiert.
Drei Großprojekte in Schwarzenberg
Baubeginn Schule und Feuerwehrhaus
NEU


SCHWARZENBERG. Pünktlich zur Eröffnung der Frühjahrs-Schubertiade wurde die erste Bau-etappe der zu sanierenden Volksschule in Schwarzenberg abgeschlossen. Die Schubertiade stelle für Schwarzenberg und die ganze Region einen nicht wegzudenkenden Wirtschaftsfaktor dar und müsse ungehindert über die Bühne gehen, war man sich in Schwarzenberg einig.

Bau im Zeitplan

Bürgermeister Armin Berchtold zeigte sich beim Lokalaugenschein bei der Volksschule mit dem Baumanagement und den beteiligten Firmen überaus zufrieden: „Trotz widriger Wetterumstände ist es gelungen, den Zeitplan einzuhalten“. Die rund 40-jährige Schule wies durch veraltete Fenstersysteme und unzureichende Wärmedämmung einen enormen Energiebedarf auf. Aber auch Turnhalle und Sanitärräume machten laut Berchtold eine Generalsanierung unumgänglich.

Brandschutz wird erhöht

Bei der Raumplanung berücksichtigt wurde ein neuer Raum für die Mittagsbetreuung der Kinder sowie Räumlichkeiten für die Katholische Volksbücherei, die künftig mit der Volksschulbücherei fusioniert werden soll. Auch für das Lehrerkollegium sind neue Konferenzräume vorgesehen. Gleichzeitig sollen der Brandschutz erhöht und Fluchtwege geschaffen werden. Trotz der geplanten Erweiterung der Räumlichkeiten sei aufgrund des ausbaufähigen Dachbodens der Umfang des Gebäudes ausreichend, erklärt der Bürgermeister. Die Baumeister- und Zimmermannsarbeiten sind nun größtenteils abgeschlossen. Auch die Dachdecker haben heute ihre Arbeit beendet.

Abbrucharbeiten

Die Turnhalle erhielt bereits eine neue Außenfassade, der Fußboden ist in Arbeit und die neuen Turngeräte stehen bereit. „Am kommenden Dienstag ist die Schubertiade beendet, dann beginnen wir mit den großen Abbrucharbeiten im Bereich der Schule“, erläutert Berchtold die weitere Vorgehensweise. Die thermische Sanierung beinhaltet eine Umhüllung der Außenfassade sowie den Einbau neuer Fenster. Mitte August, zu Beginn der Herbst-Schubertiade, soll der Außenbereich in neuem Glanz erstrahlen.

Fernwärme-Heizwerk

Derzeit wird mit Öl geheizt, eine neue Heizungsanlage soll aus ökologischer Sicht Verbesserungen mit sich bringen. Ein mit Hackschnitzel betriebenes Fernwärme-Heizwerk wird künftig Schule, Kindergarten, Gemeindeamt, Angelika-Kauffmann-Saal sowie 20 private Objekte mit Wärme versorgen. Heizungsbetreiber ist die Wälderbau-Dragaschnig-GmbH.

Arbeit in den Ferien

Während der Sommerferien wird es im Innenbereich der Schule hektisch. Der größte Teil der Sanierungsarbeiten werden in den Monaten Juli und August durchgeführt. Pünktlich zu Schulbeginn sollten sämtliche Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten für die Generalsanierung der Volkschule belaufen sich auf 3,6 Millionen. Zur Sanierung der Volksschule kommt trotz engem Finanzhaushalt ein neues Feuerwehrhaus. Die Kosten wurden mit gut einer Million Euro veranschlagt. Nach Abzug der Förderungen durch das Land Vorarlberg sowie der Eigenleistung der Feuerwehr sind von der Gemeinde Kosten von 630.000 Euro zu tragen. Das neue Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des Altbestandes in der Parzelle „Brand“. Das alte Spritzenhaus, es diente der Gemeinde als Bauhof, wurde abgetragen, der Bauhof vorübergehend ausgelagert. In wenigen Tagen wird mit den Aushubarbeiten begonnen. 90 Prozent der Gewerke sind bereits vergeben. Mit der Fertigstellung sei im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen, so Berchtold.

Betreutes Wohnen
Für den Neubau „Betreutes Wohnen“, der in unmittelbarer Nähe zum Bürgerheim errichtet werden soll, wurde die Grundteilung vorgenommen, in der nächsten Gemeindevertretungssitzung soll die Umwidmung in Bauland erfolgen. Parallel dazu wird der Baurechtsvertrag unterzeichnet. Beim Planungswettbewerb machte der heimische Architekt Bernardo Bader aus Krumbach das Rennen. Er ist derzeit mit der Ausarbeitung der Einreichpläne beschäftigt, ein entsprechender Bauauftrag soll in Kürze erfolgen.
Im Frühjahr 2013 ist Baubeginn. Das neue Gebäude diene auch zur Qualitätsverbesserung des Bürgerheimes, ist Berchtold überzeugt. Im Erdgeschoss wurden für den Krankenpflegeverein, den „Mobilen Hilfsdienst“ sowie für die Tagesbetreuung alter und kranker Menschen, neue Räumlichkeiten geplant. Aber auch die Sanierung des Bürgerheimes steht in den nächsten Jahren zur Diskussion. „Priorität haben aber“, so der Gemeindechef, „die Schule, das Feuerwehrhaus und der Neubau für „Betreutes Wohnen“.

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