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Schumi platzte der Kragen

Michael Schumacher hat im Kampf um seine Titelverteidigung in der Formel-1-WM resigniert und erstmals offen Ferrari-Partner Bridgestone als Hauptschuldigen für das ständige Hinterherfahren angeprangert.

„Sicherlich ist unser Hauptproblem im Reifenbereich zu suchen“, grantelte der siebenfache Weltmeister nach dem Heim-Grand-Prix auf dem Hockenheimring, bei dem nur Platz fünf herausschaute.

Teamchef Jean Todt drückte sich etwas diplomatischer aus: „Wir müssen versuchen, uns aus dieser Lage zu befreien, indem wir mit unseren Freunden von Bridgestone zusammenarbeiten.“ Todt sprach angesichts der Aussichtslosigkeit gegen McLaren und Renault von der schwierigsten Periode für die Scuderia seit langem.

Selbst in den größten Krisen hatte Schumacher die Schuldigen früher mit Kritik verschont und stets den Teamgedanken hervorgehoben. Nun platzte dem „Diplomaten“ jedoch der Kragen. „Wir sind schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Das liegt nicht am Top-Speed – man muss das Auto auch schnell genug um die Kurven kriegen“, verwies der Ferrari-Star auf den unzureichenden Grip seiner Reifen.

Ohne ausreichende Haftung konnte er das Tempo des Spitzenduos Kimi Räikkönen und Fernando Alonso nicht mitgehen und später die Attacken seiner Verfolger nicht abwehren. Selbst die italienische Presse, die sonst gern gegen Schumacher schießt, nahm den bemitleidenswerten Deutschen in Schutz. „Schumi ist noch immer der echte – aber der Ferrari nicht“, urteilte „La Gazzetta dello Sport“.

Läuft für Alonso weiterhin alles so perfekt, könnte er sich schon nach der Sommerpause bei der Türkei-Premiere am 21. August zum jüngsten Champion der Grand-Prix-Geschichte krönen.

Relativ zufriedene Gesichter gab es bei Red Bull Racing. David Coulthard holte als Siebenter zwei WM-Punkte, der Österreicher Christian Klien wurde Neunter und zeigte in seinen Duellen mit Ferrari-Pilot Rubens Barrichello Klasse – der Vorarlberger behielt die Oberhand. „Beide Fahrer zeigten solide Leistungen und wir haben Platz sechs in der Konstrukteurs-Wertung verteidigt“, resümierte Teamchef Christian Horner.

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