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Schumi: Mit "Pole" zurückgemeldet

Ausgerechnet beim Ferrari-Heimrennen in Imola hat Michael Schumacher seine Stärke wiedergefunden. Der Deutsche fuhr am Samstag die 66. Pole Position seiner Formel 1-Karriere heraus

Er übertraf damit die ewige Bestmarke von Ayrton Senna – ausgerechnet beim Grand Prix von San Marino, bei dem der legendäre Brasilianer 1994 tödlich verunglückt war. Der Österreicher Christian Klien (Red Bull Racing) schied als 17. bereits in der ersten Qualifikations-Phase aus.

Unmittelbar hinter Schumacher überzeugten hingegen die Honda-Piloten Jenson Button (GBR) und Rubens Barrichello (BRA) mit den Startplätzen zwei und drei. „Es ist schön, dass auch Rubens vorne dabei ist. Unser Team ist hier wirklich stark“, meinte Button. Auf Platz vier landete im Schumacher-Teamkollegen Felipe Massa ebenfalls ein Brasilianer, Weltmeister Fernando Alonso kam im Renault lediglich auf Rang fünf – 0,914 Sekunden hinter Schumacher.

„Für unsere Strategie ist es sehr wichtig, dass Alonso etwas weiter zurück ist“, erklärte Schumacher. „Wir sind jetzt in der Position, zu gewinnen.“ Das hat der Rekordweltmeister – mit Ausnahme des Farce-Rennens im Vorjahr in Indianapolis – seit dem 10. Oktober 2004 in Suzuka nicht mehr getan. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass wir unsere Stärke gerade hier wieder unter Beweis gestellt haben. Wir haben sichtlich stark aufgeholt“, meinte der Ferrari-Star, der zuletzt vor allem in Australien schwer enttäuscht hatte, nach seiner 2. Pole Position dieser Saison.

Man kann davon ausgehen, dass Schumacher mit einem leichten Auto unterwegs war und am Sonntag eine Dreistopp-Strategie fahren wird. „Der Unterschied sind die deutlich verbesserten Bridgestone-Reifen. Erstmals sind fünf Bridgestone-Autos in den Top-Ten. Wenn die Reifen am Sonntag halten, muss man mit Schumacher rechnen“, war auch Red-Bull-Berater Helmut Marko überzeugt.

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