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Schulterschluss der Edelbrandsommeliers

Fassabfüllung
Fassabfüllung
Junger Verein strebt gemeinsame Vermarktung einer exklusiven Qualitätsmarke an.

ALBERSCHWENDE. (stp) Seit ein paar Tagen ist ein sensationelles Projekt auf Schiene – in sechs Spezialfässern aus Eiche reifen im Keller der Alberschwender „Taube“ mehr als 600 Liter edle Tropfen zu einer gemeinsamen Qualitätsmarke der Vorarlberger Edelbrandsommeliers heran. 22 Abfindungsbrenner haben von November 2009 bis April 2010 den ersten Kurs zum Edelbrandsommelier absolviert. Derzeit läuft ein zweiter Kurs und der Kreis der Sommeliers wird sich bis zum Frühjahr auf etwa 40 erweitern.

Gemeinsam auftreten
„Es hat mich sehr gefreut, dass sich praktisch alle Edelbrandsommeliers im Herbst vergangenen Jahres zum Verein zusammengeschlossen haben und mir das Vertrauen ausgesprochen haben“, erläutert der Lustenauer Peter Sperger, der als Obmann auf ein gemeinsames Auftreten, gemeinsame Marke und natürlich gemeinsame Vermarktung des neuen Produkts hinarbeiten. Meinungs- und Erfahrungsaustausch und natürlich Geselligkeit sind den Abfindungsbrennern wichtig, betonen auch Vizeobmann Bruno Broger aus Klaus und Kassier Wolfgang Marte aus Götzis.

Individualität bleibt
„Unser Projekt soll keine Art von Genossenschaft sein, jeder Sommelier wird weiterhin seine eigenen Spezialitäten brennen und vermarkten. Dazu kommt jetzt eben diese gemeinsame Aktion, die mit der Fass¬abfüllung gestartet wurde und die wir jetzt etwa eineinhalb Jahre gemeinsam begleiten und dokumentieren werden. Bis die Brände ausgereift sind, wollen wir auch das Konzept fertiggestellt haben. Flaschenform und -größe, Etiketten sowie Vermarktungsstrategien und vieles mehr werden bis dahin besprochen und entschieden sein“, so Sperger.
Diese Besprechungen werden keine trockenen Sitzungen sein, sondern vielmehr in den kommenden Monaten in Form geselliger Frühschoppen abgehalten, „wobei wir uns natürlich ständig über die Reifung von Apfelbrand und Steinobstcuvée auf dem aktuellsten Stand halten werden. Es ist für uns eine neue Erfahrung, mit solchen Mengen zu arbeiten, immerhin fassen die sechs Eichenholzfässer jeweils mehr als 100 Liter Edelbrand mit einem Alkoholgehalt von rund 60 Prozent. Es wird alles dokumentiert, denn es soll ja keine einmalige Aktion sein, sondern ein nachhaltiges Projekt.“

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