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Schulstart-Kampagne kostete 459.000 Euro

Bei der Kampagne des Unterrichtsministeriums zu Beginn des Schuljahrs wurden innerhalb von zwei Wochen (1.9. bis 15.9.) exakt 458.543,23 Euro für Inserate in Printmedien ausgegeben, wie aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen durch Ministerin Claudia Schmied (S) hervorgeht.

Fast drei Viertel der Summe, rund 351.880 Euro, gingen dabei an “Österreich”, “Heute” und die “Kronen Zeitung”.

Das größte Stück vom Kuchen sicherte sich “Österreich” mit fünf Inseraten im Wert von insgesamt rund 146.600 Euro. Rund 133.300 Euro kosteten die Einschaltungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen in der “Krone”, an die Wiener U-Bahn-Zeitung “Heute” gingen 72.000 Euro für drei Inserate.

Bei der “Imagekampagne” sollten laut Schmied die “Eltern über die Neuerungen des neuen Schuljahres” informiert werden. Allerdings dürfte die Information hauptsächlich bei den Lesern der drei Zeitungen angekommen sein, wo neun von 21 Inseraten geschalten wurden.

Jeweils eine Einschaltung gab es im “Kurier” (Wert: rund 46.800 Euro) und der “Kleinen Zeitung” (rund 39.500 Euro), überhaupt keine in anderen Tageszeitungen wie “Standard”, “Presse” oder “Salzburger Nachrichten”. Die übrigen Inserate liefen in Special-Interest-Medien mit kleiner Auflage, etwa “ahs aktuell”.

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