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Schulhus war "Kochschule bei Gabi"

Frischer geht’s nicht mehr: Herbert Strahammer besorgt die Fische für den Kochkurs direkt "ab Teich".
Frischer geht’s nicht mehr: Herbert Strahammer besorgt die Fische für den Kochkurs direkt "ab Teich". ©stp

Eine Woche lang holten sich Hobbyköchinnen Tipps und Tricks bei der Haubenköchin
Krumbach. Kochen, noch dazu auf höchstem Haubenniveau, kann man natürlich nicht an einem Nachmittag lernen – aber man kann sich viele Tipps und Tricks holen, wenn man als Hobbyköchin oder -koch im Schulhus in Krumbach bei Gabi Strahammer in der Küche für ein paar Stunden die Schulbank drückt. Schulbank-drücken hat hier eine ganz besondere Bedeutung, denn eine dieser alten Schulbänke steht als Dekoration im Gastlokal – zur Erinnerung daran, dass Gabi Strahammer hier als Volksschülerin im wahrsten Sinne des Wortes die Schulbank gedrückt hat. Vor knapp 20 Jahren wurde dann das Haus dann zum Restaurant umgebaut, nachdem es als Schule nicht mehr benötigt wurde.
Interesse steigt enorm
Rasch haben Gabi und Herbert Strahammer aus dem “Schulhus” ein Haubenrestaurant gemacht und auch mit innovativen Ideen aufhorchen lassen. Begonnen hatte es mit dem Kochkurs vor einigen Jahren als “Test”, der so gut angekommen ist, dass heuer bereits eine ganze Woche lang “Unterricht” in Gabis Haubenküche gegeben wurde.
“Es war in den vergangenen Jahren immer schwieriger, die vielen Interessenten unterzubringen, da meine Küche doch sehr beengt ist, wenn sich darin zwölf bis fünfzehn Leute aufhalten sollten”, so Gabi Strahammer, Haubenköchin und einst erste Lehrlingsolympiasiegerin des Landes.
Heuer gab es deshalb neben den üblichen Kochkurs-Nachmittagen auch Kurse für “geschlossene Gesellschaften”, Gruppen, die sich en bloc anmeldeten.
Von Fischfang bis Dessert
Es ist keiner der üblichen Kochkurse, vielmehr ein zweigeteilter Kurs, bei dem einerseits in der Küche gearbeitet wird. Diesmal mit Schwerpunkt Frühlingskräuter, Saibling und heimisches Lamm. Und während sich die Köchinnen bei Gabi Tipps und Tricks holen, von der Vorspeise bis zum Dessert mitkochen, bereiten sich die anderen auf den Abend vor, denn dann wird die Arbeit des Nachmittags in gemütlicher Runde verkostet.
Und wer sich die Zeit bis dahin vertreiben will, dem gibt Herbert Strahammer einen Einblick hinter die Kulissen und erläutert, wo die frischen Zutaten für die Haubenküche herstammen.
Die Fische beispielsweise aus den Teichen von Hubert Sinz in Buch. Und wer darauf “besteht”, kann sogar sein späteres Fischgericht eigenhändig fangen. Wetten, dass sie dann gleich noch einmal so gut schmecken . . .? VN-STP

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