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Schulhaussanierung wurde gebremst

Die Sanierung der Mittelschule Thüringen ist momentan "auf Eis gelegt".
Die Sanierung der Mittelschule Thüringen ist momentan "auf Eis gelegt".
Die Sanierung des Thüringer Hauptschulgebäudes ist auf 2011 verschoben.

Thüringen. Noch vor einem halben Jahr schien man sich in der Thüringer Gemeindestube einig: Es gibt grünes Licht für die Sanierung des in mehr als desolatem Bauzustand befindlichen Hauptschulgebäudes. Mittlerweile wurde das Vorhaben, dass die Vogewosi die Generalsanierung möglichst rasch in Angriff nehmen soll, offensichtlich wieder auf Eis gelegt. Jedenfalls ließ Bürgermeister Berno Witwer die Schulleitung, die Lehrerschaft und die Nachbarbürgermeister wissen, dass sich frühestens 2011 „etwas tut“, weil vorerst das nötige Geld fehle. Die Vogewosi mit Geschäftsführer Hanspeter Lorenz hatte ursprünglich zügig gehandelt. Ein Entwurf eines Baurechtsvertrages wurde der Gemeindevertretung zur Einsichtnahme vorgelegt. Auch den mehrheitlichen Beschluss, in dem Vertrag die Planung durch Architekt Gottfried Partl einzubeziehen, wurde Rechnung getragen. Das Argument, Partl habe sich in der Vergangenheit mit der Materie „Hauptschulsanierung“ auseinandergesetzt, mit der Lehrerschaft und der Schulleitung weitgehend Konsens gefunden und sei auch bezüglich Bauökonomie vertrauenswürdig, wurde seitens der Vogewosi akzeptiert, obwohl hier eigene Fachleute zur Verfügung stehen. Derzeit liegen die Schätzungen für die Sanierung bei einer Kostenschere zwischen 9 und 13,2 Millionen Euro. Bei einem der Vogewosi zugesprochenen Baurecht müsste auch noch die künftige Rechtslage der beiden „Fremdeinmieter“ mit Biomasse-Heizwerk und Photovoltaik-Anlage geklärt werden.

Kostenträchtig

Außer der Hauptschulsanierung steht Thüringen vor weiteren kostenträchtigen Investitionen. Der Kindergarten ist zu klein und baufällig. Gleichzeitig müssen aber auch weitere „Sozialhausaufgaben“ gelöst werden, um den „Pfarrbongert“ bebauen zu dürfen. Für den Bau des Trainingsplatzes des Fußballclubs rechnet man mit Gesamtbaukosten von rund einer Millionen Euro. Der gemeinsame Bauhof mit Ludesch ist beschlossene Sache, die Finanzierung des 3-Millionen-Projektes muss erst fixiert werden. Im Dorfzentrum stehen mehrere Objekte in nächster Zeit zum Verkauf an. Da wird die Gemeinde im Interesse einer visionären Ortsbildgestaltung „zuschlagen“ müssen. Dazu wird man mehr als nur „Kleingeld“ in die Hand nehmen müssen. Seit Jahren wird über ein Kleinwasserkraftwerk am Schwarzbach diskutiert, darüber hinaus stehen Sanierungsmaßnahmen im Schwarzbachgerinne an.

 

Autor: Harald Hronek

Thüringen

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