Schulbetrieb während Lockdown: So ist die Lage

Martin Netzer, Generalsekretär im Bildungsministerium, sprach in "Vorarlberg LIVE" über die Maßnahmen in Schulen und die Impfpflicht für alle.

Seit Montag gilt der österreichweite Lockdown, ´über den Schulbetrieb herrschte aber bis zur letzten Minute Verwirrung. Eine andere Kommunikation wäre aber nicht möglich gewesen, so Martin Netzer, Generalsekretär im Bildungsministerium. Der Beschluss sei erst am Freitag im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz gefasst worden. Derzeit befinden sich etwa 80 Prozent der Pflichtschüler im regulären Unterricht, da die Lehrer großteils geimpft seien, zeigt sich Netzer zufrieden mit dieser Lösung.

Video: Netzer über die Maßnahmen

Aktuell gehe man davon aus, dass der Lockdown die kommenden Wochen gut funktionieren würde. Den Stufenplan der Regierung wollte Netzer aber nicht abschreiben. "Das Contact Tracing funktioniert einfach nicht mehr." Viele Bundesländer seien mit der Nachverfolgung komplett überlastet, in Vorarlberg habe es aber bislang immer gut funktioniert, fügt der Generalsekretär hinzu.

Video: Netzer über die Abläufe in Schulen

Über den Schulbesuch der Eltern würden in Österreich auch weiterhin die Eltern entscheiden. Klar sei derzeit nur, dass sobald zwei Fälle pro Klasse verzeichnet werden, die gesamte Klasse ins Distance Learning geschickt wird - nach Ablauf der fünf Tage werde erneut getestet. Mit dem Arbeitsministerium sei bereits geklärt worden, dass es für Eltern wieder Sonderbetreuungszeiten - wie in den vorangegangenen Lockdowns - geben wird. Auch die Gehaltsfortzahlungen sei fixiert worden.

Video: Netzer über die Impfung für Kinder

Eine Zulassung durch die EMA für den Covid-Impfstoff für Kinder ab 5 Jahren erwartet Netzer noch diese Woche. Dies soll eine zusätzliche Sicherheit bringen und ein wichtiges Signal für die Eltern sein. "So bekommen wir auch eine Dynamik bei den Kleineren."

Video: Netzer über die Impfpflicht

Größeren Widerstand gegen die Impfpflicht habe es unter den Lehrkräften bislang noch nicht gegeben, so Netzer. Während der Pandemie hätte rund 60 Lehrer gekündigt, da sie sich weigerten eine Maske zu tragen. Von Gegnern der Impfpflicht würde man innerhalb der Lehrkräfte "erstaunlich wenig hören".

Neben Martin Netzer waren auch Landesrätin Martina Rüscher und Wirtschaftsministerin Dr. Margarete Schramböck zu Gast in "Vorarlberg LIVE".

Die gesamte Sendung

(VOL.AT)

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