Der 15-Jährige absolvierte demnach ein einwöchiges Praktikum an der Uni, als er die winzige Verdunklung im Licht des Sterns ausmachte – verursacht vom vorbeiziehenden Planeten.
Zwei Jahre für Bestätigung
Es habe dann allerdings noch zwei Jahre gebraucht, die Entdeckung zu bestätigen, hieß es – “WASP-142b”-Entdecker Tom Wagg ist inzwischen 17. “Ich bin hocherfreut, einen neuen Planeten gefunden zu haben, und sehr beeindruckt, dass man sie auch so weit entfernt noch entdecken kann”, wird er zitiert. “WASP-142b” sei etwa so groß wie der Jupiter und umrunde seinen Stern in nur zwei Tagen – die Erde braucht dafür 365 Tage.
Beim WASP-Projekt (Wide Angle Search for Planets) werden Bilder des Nachthimmels abgesucht, auf denen Millionen von Sternen zu sehen sind. Wagg gelang ein echter Glückstreffer.
Insgesamt gut Tausend Planeten seien inzwischen außerhalb unseres Sonnensystems von Astronomen weltweit aufgespürt worden, so die Uni. “Tom ist wohl der jüngste von ihnen.” Er wolle nun an der Keele University Physik studieren. (APA)
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