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Schürzenjäger beenden Live-Karriere

Innsbruck - Die Schürzenjäger haben sich am Samstag mit ihrem letzten Live-Konzert in Finkenberg vor laut Veranstalter über 40.000 Fans verabschiedet.

Der Auftritt der Band verlief nach Angaben der Einsatzkräfte „ruhig“. Es sei sogar eines der „ruhigsten Konzerte der letzten Jahre“ gewesen. Überwiegend beschaulich war auch die Song-Auswahl, die die „Alpenrocker“ für den vorläufigen Schlusspunkt ihrer Live-Karriere gewählt hatten.

Die Schürzenjäger eröffneten das Konzert gegen 20.15 mit „Glory Halleluja“. Beim nächsten Lied „Schürzenjägerzeit“ flogen bereits die Arme in die Höhe und die Fans sangen lautstark mit. Mit den nachfolgenden Liedern „Wärst da nicht du“ und „Vielleicht hat sie das Radio an“ wurden die Töne ruhiger und blieben es auch über weite Strecken des Auftritts. „Schürzenjäger Fans sind das friedlichste Publikum der Welt. Chaoten brauchen wir hier nicht,“ rief Peter Steinlechner in die Menge als es zu einer kurzen Rangelei vor der Bühne gekommen war. Damit schien er nicht Unrecht zu haben. Drei Körperverletzungen und einen Diebstahl habe es laut Polizei gegeben.

Auch das Rote Kreuz, das mit 50 Sanitätern und zwei Notärzten vor Ort war, zog nach dem Großereignis eine positive Bilanz. 143 Personen habe man versorgen müssen, großteils auf Grund von Kreislaufproblemen wegen der Hitze. Mit stark alkoholisierten Zuschauern habe es kaum Probleme gegeben. Die üblichen „Regungslosen“ seien dieses Jahr ausgeblieben, sagte Ernst Spreng vom Roten Kreuz Schwaz. Im Vergleich zu den vergangenen Konzerten in Finkenberg sei der Auftritt am Samstag „sicher der ruhigste gewesen“.

Nach dem Hit „Dahoam is Dahoam“ legten die Schürzenjäger eine halbstündige Pause ein. Zu Beginn der zweiten Konzerthälfte betraten der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa (V) und der Matthias Eberl, Bürgermeister von Finkenberg, die Bühne um sich bei den Musikern zu bedanken. Die Band beendete ihr Konzert mit ihrem größten Hit „Sierra Madre“.

Sofort nach Ende des Songs wurden die ersten Rufe nach einer Zugabe laut und alle Zuschauer stimmten noch einmal „Sierra Madre“ an. „Ihr seids das einzig Ehrliche, das es für uns je gegeben hat,“ bedankte sich Steinlechner für den Enthusiasmus des Publikums. „Dieses fulminante Konzert habt ihr gemacht,“ rief er in die Menge. Gegen Mitternacht endete das Konzert mit einem großen Feuerwerk.

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