Schritt für Schritt zum Cupsieg

Die Lorenz Lift VEU Feldkirch gewann in Lustenau mit drei Toren Differenz.
Die Lorenz Lift VEU Feldkirch gewann in Lustenau mit drei Toren Differenz. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Mit einem hochverdienten 6:3 Derbysieg behielt die Lorenz Lift VEU Feldkirch die Tabellenführung im neu ins Leben gerufenen Österreich Cup.

Mit zwei Powerplaytoren von Dylan Stanley und einem Treffer von Neo Legionär Andrej Nedorost schoss sich die VEU mit 3:0 in Front. Ein zu diesem Zeitpunkt auch in dieser Höhe verdiente Führung. Die Hausherren scheiterten bei ihren wenigen Chancen an VEU Goalie Bernhard Bock. Die beste Gelegenheit ließ dabei der neue Mann in der Lustenauer Paradelinie Andris Siksnis aus.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich vorerst nicht viel. Die VEU musste sich zunächst erfolgreich in einem Unterzahlspiel beweisen. Wenig später wohl der Knackpunkt für den EHC im Spiel. Dominik Haberl fasste eine 5 plus Spieldauerstrafe aus. Diese Chance ließen sich die Montfortstädter nicht entgehen und erzielten sich im Powerplay den vierten Treffer. Damit waren die Lustenauer noch gut bedient, denn die Feldkircher ließen einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Mit der beruhigenden 4:0 Führung wurden zum zweiten Mal die Seiten gewechselt.

Der Schlussabschnitt hatte es dann nochmals in sich. Nachdem VEU Topscorer Stanley eine Strafe ausfasste schlug die Paradelinie der Sticker zu. Siksnis traf zum 1:4. Die Feldkircher ließen sich kurz aus dem Konzept bringen und das nutzte erneut die Einserformation des EHC durch Barney aus. Er traf zum 2:4. Milos Holan reagierte sofort und rief seine Mannen zur Timeoutansprache. Diese zeigte dann auch Wirkung und bald hatte seine Mannschaft das Spiel und den Gegner wieder im Griff. Vier Minuten vor Schluss gelang Schraven der Anschlusstreffer und es schien nochmals heiß zu werden auf dem Lustenauer Eis. Doch nur 24 Sekunden danach jubelte wieder die VEU. Michael Novak hatte auf Zuspiel seiner Sturmpartner Stanley und Draschkowitz den alten Abstand wiederhergestellt. Drei Minuten vor Ende nahm der EHC Coach sein Timeout und setzte alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis. Richtig gefährlich wurde es dann als man wieder in Unterzahl agieren musste. Doch die VEU spielte clever und konnte sich auch mit einem Mann weniger erfolgreich wehren. In der 59 Spielminute dann die endgültige Entscheidung als die Gäste in Unterzahl ein empty Net Goal erzielen konnten. Damit war das Spiel zwar endgültig gelaufen aber der EHC hatte durch eine weitere gegen die VEU verhängte Strafzeit die Gelegenheit mit 3 gegen 6 Feldspieler zu agieren. Trotzdem spielte die man das Spiel souverän nach Hause. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, gutes Powerplay und ein brillantes Unterzahlspiel, so kann man diesen Erfolg zusammenfassen.

Nun gilt es diesen Schwung mit in die anstehenden INL Partien zu nehmen. Nächster Gegner sind am kommenden Samstag die Adler aus Kitzbühel.

EHC Alge Elastic Lustenau – Lorenz Lift VEU Feldkirch 3:6 (0:3, 0:1, 3:2)

Lustenau, Rheinhalle, 1023 Zuschauer

Torfolge: 0:1 Stanley (14 PP1), 0:2 Nedorost (15), 0:3 Stanley (17 PP1), 0:4 Harand (29 PP1), 1:4 Siksnis (48 PP1), 2:4 Barney (48), 3:4 Schraven (57), 3:5 Novak (57), 3:6 Novak (59 EN)

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