Schrebergartenanlage Lerchenau

Hard.- Die Gemeinde Hard plant im Gebiet Lerchenau die Errichtung einer Kleingartenanlage mit rund 150 Einheiten. Auf der letzten Gemeindevertretungssitzung stellte der Landschaftsarchitekt DI Chritian Feustel (von der Bürogemeinschaft stadt-land-see) den Planungsstand für dieses Projekt am Rand des Siedlungsgebietes vor.

„Eine Hürde ist noch zu meistern”, erklärte Bürgermeister Hugo Rogginer. In erster Instanz wurde der Gemeinde von der Grundverkehrsotskommission der Kauf der notwendigen Flächen für die 2. Bauetappe verwehrt. Gegen dieses Urteil wurde aber beim UVS (Unabhängiger Verwaltungssenat) berufen. Mitte dieses Monats war die mündliche Anhörung. DI Bernhard Kathrein, in der Gemeinde zuständig für dieses Projekt: „Die Verhandlungen sind gut verlaufen und wir warten in den nächsten Wochen auf eine Entscheidung.” Geplant ist die Schrebergartenanlage in Kooperation mit der Gemeinde Lauterach. Etwa ein Fuß- und Radweg wird die beiden Gemeinden verbinden. 

Gebaut wird in zwei Bauetappen. Da beim ersten Bauabschnitt grundlegende Arbeiten, wie etwa Frischwasserleitungen, Stromleitungen, Spielplatz Erstellung und der Radweg errichtet werden müssen, ist dieser mit rund € 300 000 der kostenintensivere Teil. Feustl: „Die ganze Fläche wird in etwa 150 – 200 Quadratmeter große Pazellen eingeteilt”. Auf dieser Fläche können etwa 100 Schrebergarten Einheiten entstehen. Damit auch ein einheitliches Bild entsteht, entsprechen alle die darauf erstellten „Gartenhäuser” demselben Grundtyp. Auch kleinere Einheiten mit 50 bis 80 Quadratmetern werden eingeteilt. Auf diese Flächen wird kein „Gartenhaus” gebaut. Sie sind reine Nutzflächen und werden jedes Jahr komplett abgeräumt. Beim 2. Bauabschnitt werden nur noch etwa 100 000 Euro benötigt. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte der erste Bauabschnitt bereits im Herbst fertig sein.

Damit wäre ein nahtloser Übergang der Schrebergärten an der Ach gesichert. Diese müssen ja bekanntlich bis 2010 aufgelöst werden.  Sie stehen laut Landeswasserbehörde im Wasserschutzgebiet und müssen wegen Grundwassergefährdung abgesiedelt werden.

 Kurt Engstler

 

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