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Schöbi-Fink zu TeenSTAR: "Wollen gewisse Qualität in Sexualpädagogik"

©Screenshot TeenStar; Dietmar Stiplovsek
Derzeit wird über die Lehre des Sexualkunde-Vereins TeenSTAR diskutiert. Gegenüber VOL.AT sprach Landesrätin Barbara Schöbi-Fink über den Verein.

“Sie haben nicht die Ausbildung die wir verlangen, deshalb sind sie offiziell nicht an unseren Schulen tätig geworden – zumindest nicht mit unserer Förderung”, erklärt Schöbi-Fink kurz und bündig. Am christlichen Aufklärungsunterricht des Vereins habe es nicht gelegen, so die Bildungslandesrätin: “Ich nehme niemandem die Weltanschauung übel oder wie er oder sie Sexualität versteht.” Der Grund war schlicht und einfach: “Wir wollen ein gewisse Qualität in der Sexualpädagogik.”

Schule und Eltern entscheiden

In den kommenden Tage und Wochen wird es Überprüfungen an den Vorarlberger Schulen geben. “Der Landessschulrat hat angekündigt, dass er das überprüft”, so Schöbi-Fink. Durch die Schulautonomie bleibt es aber derzeit den Schulen überlassen, wen sie als Sexualpädagogen anstellen: “Solang es kein klares Verbot oder einen klaren Einwand vom Ministerium gibt, kann eine Schule natürlich gemeinsam mit den Eltern  schulautonom entscheiden, wer die Sexualerziehung an der Schule machen soll.”

Konservativ und christlich

Grund für die Diskussion um den Verein TeenSTAR sind dessen, als sehr konservativ und christlich angesehene, Methoden zur Aufklärung von Jugendlichen und Kindern. Der Verein führt an Schulen Workshops und Kurse durch, allein in Vorarlberg fanden diese in der Vergangenheit an rund 20 Schulen statt. Derzeit wird vom Bundesministerium geprüft, inwiefern die Lehre von TeenSTAR mit dem Lehrplan in Einklang zu bringen ist.

(Red.)

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