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Schöbi-Fink begrüßt 4-Punkte-Plan für Schulstart

Die Bildungsreferentin sieht die präventiven Maßnahmen positiv.
Die Bildungsreferentin sieht die präventiven Maßnahmen positiv. ©vn/Lerch
Mit einem 4-Punkte-Plan starten die Schulen am Montag, 13. September, in ein möglichst sicheres Schuljahr.

Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink begrüßt die Maßnahmen, die heute, Mittwoch, von Bundesminister Heinz Faßmann präsentiert wurden. „Wir brauchen frühzeitig Klarheit, wie sich das neue Schuljahr gestalten wird. Mit den definierten Maßnahmen können sich unsere Schulen gut auf den Schulbeginn einstellen. Zudem wollen wir die Maßnahmen bei unserem Schulgipfel im August detailliert mit allen Partnern diskutieren und offene Fragen klären“, so Schöbi-Fink

Zweiwöchige Sicherheitsphase

Die vier Punkte umfassen das Testen, das Impfen, ein Frühwarnsystem und Luftfilteranlagen. Das Schuljahr 2021/22 startet am 13. September mit einer zweiwöchigen Sicherheitsphase, in welcher sich die Schülerinnen und Schüler jeweils Montag, Mittwoch und Freitag mittels Nasenbohrertest selbst testen, auch wenn sie schon geimpft sind. In dieser Sicherheitsphase tragen auch alle außerhalb der Klassenräume eine Maske. Ungeimpfte Lehrkräfte tragen die Maske auch im Klassenraum. Ob nach der Sicherheitsphase weiter Masken getragen werden müssen, hängt von der allgemeinen Risikolage ab.

In jedem Fall behält sich das BMBWF aufgrund steigender Inzidenzen vor, österreichweit und/oder in einzelnen Regionen das verpflichtende Tragen eine Maske im Schulgebäude und/oder im Unterricht vorzuschreiben (unabhängig vom Impfstatus). Nach der Sicherheitsphase testen sich die Schülerinnen und Schüler wie im letzten Schuljahr wieder drei Mal wöchentlich selber. Einer dieser Tests soll ein PCR-Spucktest sein.

Erleichterungen im neuen Schuljahr

In Österreich wird als Frühwarnsystem an 116 Standorten (Kläranlagen) regelmäßig eine Abwasseruntersuchung vorgenommen, um so früh als möglich eine steigende Inzidenz erkennen und raschestmöglich Maßnahmen setzen zu können. Je nach Meldung aus dem Frühwarnsystem wird regional weiter getestet.

Geimpfte Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren sollen zudem im neuen Schuljahr gewisse Erleichterungen erfahren. Das Ministerium arbeitet hier noch an den Details. Das Land Vorarlberg arbeitet derzeit auch an einem Impfangebot an größeren Schulstandorten.
Sollte es nicht möglich sein, in einem Schulgebäude ausreichend zu lüften, dann fördert das Bildungsministerium die Gemeinden als Schulerhalter bei der Anschaffung von Luftfilteranlagen. Hierfür stehen zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Ziel ist Präsenzunterricht

„Präsenz-Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler ist das Ziel. Wir wollen einen Schichtbetrieb oder gar Schulschließungen mit aller Kraft vermeiden, daher setzen wir gezielte präventive Maßnahmen“, betont Landesstatthalterin Schöbi-Fink.

Auch für die Elementarpädagogik wird es Hygiene- und Maßnahmenempfehlungen geben. Diese werden beim Elementarpädagogik-Gipfel mit den Partnern diskutiert.

(Red.)

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