Schneider fliegt am Kulm mit

Der 24-jährige Bregenzerwälder steht im ÖSV-"Adler"-Aufgebot für die Skiflug-Konkurrenz am Wochenende am Kulm bei Bad Mitterndorf.

„Man hat mich nicht aus irgendeinem Grund geholt – ich habe mich aufgedrängt.” Schneider kam nach guten Resultaten im Kontinentalcup ins sechsköpfige rot-weiß-rote Flieger-Team. „Jetzt muss ich bestätigen, dass ich dazuge­höre.”

Ein wilder Hund

Dem Egger gefällt die Weitenjagd, er hält mit 216,5 m auch den Vorarlberger Rekord. „Man muss ein wilder Hund sein, das habe ich von zu Hause mitbekommen. Skifliegen ist etwas besonderes. Und alles, was Besonders ist, das gefällt mir. Ich freue mich brutal auf diese Konkurrenz.” Am Kulmer Flugbakken betritt Schneider Neuland: „Hier bin ich noch nie gesprungen. Ich kann es daher neutral angehen. Es ist eine interessante Schanze.” Der Unterschied zum Skispringen? „Man kann aerodynamisch etwas verändern, weil mehr Druck in der Luft da ist: beim Skianzug etwa, und man verwendet auch steifere Sprungski.” Aber die Hauptsache spielt sich im Kopf ab: „Das Skifliegen muss man mit einer anständigen Portion Entschlossenheit angehen – und es wild durchziehen.”

40 kommen weiter

In der Qualifikation (ab 13.45 Uhr) für den Weltcup am Samstag und Sonntag kommen die besten 40 weiter. „Und ich möchte dazugehören.” Ein neuer Vorarlberger Rekord wird sich für Schneider am Kulm nicht ausgehen: Mehr als 214 m gibt die Schanze kaum her.

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