Schneefall verhindert Abfahrt in Lake Louise

Max Franz gehört zu den Mit-Favoriten
Max Franz gehört zu den Mit-Favoriten ©AP
Die alpinen Ski-Männer müssen auf ihren Speed-Auftakt zumindest bis Samstag warten.

Aufgrund von Schneefalls ist am Freitag die erste von zwei Weltcup-Abfahrten abgesagt worden. Wegen anhaltenden Schneefalls und der Prognose für den Tag entschied die Jury schon zweieinhalb Stunden vor der offiziellen Startzeit (20.00 Uhr MEZ), dass ein Rennen an diesem Tag nicht möglich sein wird. Auch hatten die Pistenarbeiter noch mit dem Neuschnee der Nacht zu kämpfen.

Am Samstag ist eine weitere Abfahrt angesetzt, am Sonntag ein Super-G. Danach folgen als Fortsetzung der Nordamerika-Rennen noch drei Speedbewerbe in Beaver Creek (USA).

Vor dem Speed-Auftakt

Sechs Rennen in weniger als zwei Wochen, der Speed-Auftakt für die alpinen Ski-Asse in Nordamerika hat es in sich.

Die zwei Trainings für die Weltcup-Abfahrten in Lake Louise haben erkennen lassen, dass der Kampf um die Podestplätze am Freitag (20.00 Uhr) und Samstag (20.15 Uhr) extrem eng sein wird. Die ÖSV-Athleten dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, gleich vorne mitzumischen, allen voran der neue "Teamoldie" Max Franz nach seinen Rängen eins und drei.

"Vom Skifahren her passt es ganz gut", blickte Franz zuversichtlich nach vorne. Seine Mitfavoritenrolle wollte er gar nicht leugnen. "Ich will ganz vorne mitfahren, das ist das Ziel. Wenn man das will, dann bleibt das andere nicht aus", meinte der Kärntner. Die Konkurrenz ist allerdings groß, nicht nur weil die Top Ten im Training nur durch etwas mehr als eine Sekunde getrennt waren, sondern vor allem auch, da Asse wie etwa der Schweizer Kugel-Titelverteidiger Beat Feuz sicher noch viel Reserven im Tank haben.

Großes Favoritenfeld

"Das Feld, das hier gewinnen kann, ist riesig. Fehler wird es da runter keinen erlauben", war sich Franz bewusst. Im Kampf um das Podest hat der 32-Jährige auch seine Kollegen auf der Rechnung. "Unser Team ist sehr stark", betonte Franz. Das wiederum gab in Person von Daniel Danklmaier das Lob weiter: "Max ist wie ein Rotwein, je länger man ihn offen lässt, umso besser." Otmar Striedinger zeigte am Dienstag zum Auftakt mit Rang zwei auf, von Rang 15 am Mittwoch ließ er sich nicht beunruhigen. "Es ist ziemlich alles eng beieinander, mit einer fehlerfreien Fahrt ist einiges möglich", vermutete der 30-Jährige.

Das weiß auch Matthias Mayer, in den Trainings auf den Plätzen 11 und 8. "Es sind ein paar Wellen mehr eingebaut, als in den letzten Jahren davor. Trotzdem hat es relativ gut funktioniert, wir können uns auf ein interessantes Rennen einstellen", verlautete der Doppel-Olympiasieger aus Kärnten. Zeitmäßig noch hinter den Erwartungen hinterher hinkte Vincent Kriechmayr bei den Probeläufen. Von zweimal Rang 42 ließ er sich aber ganz und gar nicht aus der Bahn werfen. "Ich fühle mich ganz gut, das Material ist super, gesundheitlich bin ich auch topfit", sagte Österreichs Sportler des Jahres 2021.

Das ÖSV-Aufgebot

Männer-Sportchef Andreas Puelacher nominierte neben Mayer, Kriechmayr, Franz, Danklmaier und Striedinger auch Christian Walder, Stefan Babinsky und Daniel Hemetsberger für die beiden Abfahrten. Das Aufgebot für den Super-G wird erst am Samstag bekannt gegeben.

(APA)

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