Schneechaos in Vorarlberg: Das sagen die Bürgermeister

Die Bürgermeister Lechthaler (St. Gallenkirch), Flatz (Doren) und Egger (Hohenems) zu Gast in "Vorarlberg live".
Die Bürgermeister Lechthaler (St. Gallenkirch), Flatz (Doren) und Egger (Hohenems) zu Gast in "Vorarlberg live". ©Screenshot
Nach dem Schneechaos in Vorarlberg am Donnerstag und Freitag waren die Bürgermeister Egger, Flatz und Lechthaler zu Gast in "Vorarlberg live".
Wetterprognose für Ihre Gemeinde

Seit Mittwoch hat der Schnee Vorarlberg fest im Griff. Schneemassen sorgten für zahlreiche umgestürzte Bäume, Feuerwehreinsätze und Chaos auf den Straßen. Nach der Wetterberuhigung am Freitag wird schon für Sonntag der nächste Schneefall prognostiziert. In "Vorarlberg live" berichteten die Bürgermeister Josef Lechthaler (St. Gallenkirch), Guido Flatz (Doren) und Dieter Egger (Hohenems) aus ihren Gemeinden über die aktuelle Situation und dem Umgang mit den Schneemengen.

St. Gallenkirch

"Aktuell sind wir von der Außenwelt abgeschnitten", sagt Josef Lechthaler aus St. Gallenkirch im Interview. Die L188 ist derzeit zwischen Schruns und St. Gallenkirch komplett gesperrt - Grund ist die hohe Lawinengefahr. Die Situation in der Gemeinde sei aber ruhig. Eingeschneit zu sein, sei für die Bevölkerung zwar nichts Neues, die Schneemengen seien aber nicht alltäglich. Auf die Frage, ob es so romantisch sei, wie man es sich vorstellt, meinte Lechthaler "ja, solange es nur von kurzer Dauer ist". Die L188 soll bereits am Samstag wieder freigegeben werden.

Doren

Die Schneemengen seien zwar groß, aber nicht besorgniserregend, sagt auch Guido Flatz, Bürgermeister in Doren. Am Körbersee habe man über eineinhalb Meter Neuschnee gemessen, die aktuelle Situation sei "ein Paradies für Winterenthusiasten". Die größte Herausforderung sei derzeit einen Platz für den Schnee zu finden, die Bevölkerung zeige aber viel Verständnis.

Hohenems

Ähnliches berichtet auch der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger. Seit Donnerstag sei man im Dauereinsatz, das Hauptaugenmerk liege aber auch den Hauptverkehrsachsen und den Gemeindestraßen - erst dann könne man sich um die Gehsteige und Fußwege kümmern. Die Stadt habe bereits appelliert bei der Räumung der Auffahrten auch den Gehweg auf der Straße freizumachen, dies werde gut umgesetzt. Es habe in den vergangenen Tagen rund 40 Feuerwehreinsätze gegeben, großteils ging es um hängengebliebene Lkws und umgestürzte Bäume. Man sehe zwar langsam ein Licht am Ende des Tunnels, am Samstag werde aber durchgearbeitet, um gut auf den nächsten Schneefall am Sonntag vorbereitet zu sein.

Neben den Bürgermeistern waren auch Arbeitsminister Martin Kocher und VN-Innenpolitik-Chefin Birgit Entner-Gerhold zu Gast in "Vorarlberg live".

Gesamte Sendung

(Red)

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