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Schönbrunn schrammte an Sensation vorbei

Schönbrunn ist knapp an einer noch größeren Sensation vorbeigeschrammt - Pandabären-Zwillingen. Doch das zweite Junge war mit 88 Gramm weit unter der Grenze der Lebensfähigkeit, schilderte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Freitagnachmittag der APA.

Bereits am Donnerstagabend hatte man durch das Überwachungsvideo ein zweites Jungtier gesichtet. Dieses hatte sich nicht bewegt, war nicht beachtet worden und die Bärin hatte sich sogar einmal daraufgelegt. Die Pfleger warteten ab bis man am Freitag die winzige Leiche bergen konnte, ohne das Muttertier Yang Yang zu stören.

„Wir wissen nicht definitiv, ob es eine Totgeburt war oder kurz danach gestorben ist“, so Schratter. Yang Yang hat das Kleine aber nicht getötet oder verstoßen.

Pandas bringen entweder Zwillinge oder ein Junges zur Welt. In der Natur wird aber auf jeden Fall nur ein Baby aufgezogen. In Zoos ist es aber auch schon gelungen, Zwillinge durchzubringen. Obwohl man in Schönbrunn dem toten Jungen nachtrauert, überwiegt laut Schratter die Freude über das gesunde Pandababy, das von seiner Mama liebevoll behandelt wird.


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Baby hat erste Nacht überstanden

Sehr liebevoll hat sich die frisch gebackene Pandabären Mutter im Schönbrunner Zoo in der ersten Nacht um ihr am Donnerstag geborenes Panda-Baby gekümmert.

„Dem Kleinen geht es gut, es hat die Nacht gut überstanden“, berichtete Zoologin Regina Pfistermüller aus dem Wiener Tiergarten der APA. Aus der Wurfbox seien immer wieder ein Nuckeln und Ableck-Geräusche der Mama Yang Yang (7) zu hören gewesen.

Eine Pflegerin habe die beiden in der Nacht auf Freitag ständig über einen Monitor beobachtet. Wegen der hohen Sterblichkeit (40 Prozent) „zittern wir in den ersten Wochen besonders“, meinte Pfistermüller. Dem Baby dürfte es jedoch ausgezeichnet gehen. „Wenn etwas nicht in Ordnung wäre, würden wir das an den Geräuschen hören“, erklärte die Zoologin. Ein schlecht versorgtes Jungtier würde ein Jammern von sich geben. Die Laute des Wiener Nachwuchses klingen jedoch zufrieden, berichtete Pfistermüller.

Solange Yang Yang das Baby gut versorgt, will der Tiergarten seine Beobachterfunktion beibehalten. „In den ersten zwei bis drei Wochen greifen wir auf keinen Fall ein“, sagte die Zoologin. Außerdem verhalte sich die Bärin für eine erstgebärende Mutter vorbildlich: In den Schlafphasen halte sie das Kleine mit beiden Pfoten über ihrem Bauch, meist sitze sie beschützend vorne übergebeugt. Mutter und Kind seien derzeit unzertrennlich.

Vater Long Hui dürfte die Situation hingegen noch nicht ganz geheuer sein: „Er weiß natürlich, dass da etwas Neues ist“, schilderte Pfistermüller. „Er frisst und schläft aber normal und scheint nicht sonderlich beeindruckt zu sein.“ Damit verhalte er sich richtig, denn Männchen würden in der Aufzucht der Jungen ohnehin keine Rolle spielen.

Bis feststeht, ob es sich bei dem 100 Gramm leichten Mini-Bären ohne Fell um ein Weibchen oder ein Männchen handelt, könnten noch Monate vergehen, meinte Pfistermüller. Somit dürfte es auch noch länger dauern, bis der Nachwuchs einen Namen bekommt. Die Volksrepublik China, die als Eigentümer der Wiener Pandas darüber entscheiden dürfe, werde das Jungtier wegen der hohen Sterblichkeit vermutlich erst in vier bis sechs Monaten „taufen“, meinte die Zoologin.

„Wir haben die gute Nachricht nach China gesandt, aber bisher noch keine Antwort bekommen“, hieß es dazu aus der Pressestelle der chinesischen Botschaft auf APA-Anfrage. Möglicherweise könnten sogar die Österreicher dazu eingeladen werden, einen Vorschlag zu machen, meinte ein Sprecher. Die Pfleger im Tiergarten dürften sich inzwischen zumindest einen Kosenamen für das Panda-Baby überlegt haben, so Pfistermüller.

Weiterhin „guter Hoffnung“ ist der Tiergarten in punkto Koala-Nachwuchs. Zu 100 Prozent könne man allerdings noch nicht sagen, ob das Weibchen Mama ist, sagte die Zoologin. Mirali habe lediglich ihr Verhalten geändert: „Schon wenn man einen Blick auf ihren Bauch wirft, dreht sie sich weg.“

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